Getreidetrockenanlage in Brand. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Heiligenkreuz am Waasen, Bezirk Leibnitz. – Entzündete Fremdteile führten Mittwochmittag, 21. September 2022, zum Brand einer Getreidetrockenanlage. Verletzt wurde niemand. 

Gegen 12.15 Uhr nahm ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Leibnitz eine Getreidetrockenanlage in Betrieb, um Sonnenblumenkerne zu trocknen. Während des Arbeitsvorganges verweilte der Mann vor Ort. Dabei konnte er rund 25 Minuten später Rauch am Dach der Trockenanlage wahrnehmen, woraufhin der die Einsatzkräfte verständigte. In der Folge entwickelten sich auch immer mehr Flammen bzw. ein Brand im oberen Bereich des Silos.

Rund 45 Einsatzkräfte von vier umliegenden Feuerwehren löschten den Brand. Kurz nach 15.00 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ vermeldet werden. Verletzt wurde niemand.

Wie die Ermittlungen ergaben, dürften von der Ölheizung entzündete Rückstände bzw. Fremdkörper, wie beispielsweise Stroh oder Holzspäne, zum Brand geführt haben. Dabei dürften die entzündeten Teile in das Trockengut geblasen worden sein.

Forstarbeiter schwer verletzt

Turnau, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Ein 30-jähriger Forstarbeiter verletzte sich Mittwochmittag, 21. September 2022, bei Holzarbeiten schwer. Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen.

Gegen 11.15 Uhr waren der 30-jährige Rumäne aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag und weitere Forstarbeiter mit Schlägerungsarbeiten in einem Waldstück oberhalb der B20 in Au bei Turnau beschäftigt. Als der 30-Jährige schließlich einen bereits gefällten Baum an einer Seilwinde fixierte und den Seilzug betätigte, kam der Baum ins Schwanken und erfasste den Mann. In der Folge stürzte der 30-Jährige rund zehn Meter über den steilen Abhang und erlitt schwere Verletzungen.

Eine Besatzung des Rettungshubschraubers C17 holte den 30-Jährige mit einem Tau aus dem steilen Gelände. Der Mann wurde nach medizinischer Erstversorgung vom Roten Kreuz ins LKH Graz geflogen.

Hinweise auf ein Fremdverschulden konnte nicht erhoben werden.

Waffen und Suchtmittel sichergestellt

Gersdorf an der Feistritz, Bezirk Weiz. – Ein 47-Jähriger steht im Verdacht, Suchtgift angebaut und verkauft zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung wurden Suchtgift, zahlreiche Waffen (trotz Waffenverbots), Munition und Bargeld sichergestellt.

Der 47-Jährige aus dem Bezirk Weiz steht im Verdacht, Suchtgift (Cannabiskraut) in derzeit unbekannter Menge auf seinem Grundstück angebaut und dann entgeltlich bzw. unentgeltlich weitergegeben zu haben. Aufgrund eines anonymen Hinweises erlangte die Polizei Kenntnis davon. Von der Staatsanwaltschaft Graz wurde eine Hausdurchsuchung angeordnet. Dabei stellten Polizisten der Kriminaldienstgruppe Fürstenfeld mit Unterstützung weiterer Streifen am 21. September 2022 etwa 18 Stück Einmachgläser mit Suchtgift (Cannabiskraut), mehrere Tausend Euro Bargeld, etwa zehn Schusswaffen (Faustfeuerwaffen, Langwaffen, Luftdruckgewehre), darunter auch verbotene Waffen (z.B. eine abgesägte Schrotflinte, eine manipulierte Faustfeuerwaffe) sicher. Außerdem wurden diverse Munitionsarten und diverse Munitionsteile in unbekannter Menge sichergestellt.

Gegen den 47-Jährigen besteht derzeit ein rechtskräftiges Waffenverbot.

Bei seiner Befragung stritt der Tatverdächtige die Weitergabe von Suchtgift ab. Er gab an, das Suchtgift für den Eigengebrauch angebaut zu haben. Betreffend der Waffen machte er keine Angaben. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Weitere Ermittlungen werden von der Kriminaldienstgruppe Fürstenfeld geführt.

Schwer verletzt

Kainach bei Voitsberg, Bezirk Voitsberg. – In der Nacht auf Donnerstag, 22. September 2022, stürzte ein 61-Jähriger aus unbekannter Ursache aus einem Fenster einer Jagdhütte. Der Rettungshubschrauber transportierte den Mann mit lebensbedrohenden Verletzungen in das LKH Graz.

Der 61-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld befand sich mit seinem Sohn und einem Bekannten in einer Jagdhütte. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der 61-Jährige rund fünf Meter tief auf einen Wiesenboden. Sein Sohn (32) fand den Mann gegen 6.45 Uhr und verständigte die Einsatzkräfte. Nach einer Erstversorgung transportierte der Notarzthubschrauber den 61-Jährigen in das LKH Graz. Der Zustand des Mannes ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte nach wie vor lebensbedrohlich.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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