Eishockey: Red Bulls starten Projekt Titelverteidigung

Morgen, Freitag, beginnt der Grunddurchgang der win2day ICE Hockey League 2022/23. Der EC Red Bull Salzburg startet zuhause vor eigenem Publikum und erwartet zum Auftakt die spusu Vienna Capitals (19:40 Uhr*, Puls 24). Das erste Heimspiel jeder Saison ist bei den Red Bulls traditionell Ladies Night, d.h. am Freitag haben alle Frauen freien Eintritt. Am darauffolgenden Samstag wartet mit Hydro Fehérvár AV19 gleich das nächste Heimspiel und damit die Neuauflage des letztjährigen Finalduells.

Die Red Bulls haben heute beim Media Briefing mit Head Coach Matt McIlvane, Kapitän Thomas Raffl sowie dem früheren Salzburger Stürmer Manuel Latusa, der morgen im Rahmen des Auftaktspiels feierlich geehrt wird – seine Rückennummer 15 wird im Profi-Team der Red Bulls nicht mehr vergeben –, Fragen zur neuen Saison beantwortet.

Matt McIlvane

… zur vergangenen Saison: “Wir haben viel gelernt aus der letzten Meister-Saison, auch was es braucht, um Erfolg zu haben. Aber das ist jetzt Geschichte, wir haben darunter einen Strich gezogen und nun beginnt eine neue Reise. Es ist eine neue Gruppe von Jungs in der Kabine, die Chemie ist individuell betrachtet anders, und jetzt arbeiten wir daran, dass alles zusammenläuft.“

… zu den Erwartungen: „Unsere Ziele haben sich nicht geändert. Wir haben ein professionelles Setup und wollen gewinnen. Das große Ziel haben wir immer vor uns, arbeiten uns aber in kleinen Schritten voran. Die win2day ICE Hockey League ist nach wie vor sehr eng, vom ersten bis zum letzten Team. Wir haben Respekt vor dem Coaching und den Talenten in unserer Liga und so bereiten wir uns auf jedes Spiel vor.“

Thomas Raffl

… über seine Leidenschaft zum Eishockey: “Das Feuer brennt genauso wie in meiner ersten Meisterschaft. Jede Saison ist einfach eine neue Herausforderung. Die letzte Saison hat bei uns jeden Spieler wieder daran erinnert, wie es sich anfühlt, wenn man die Meisterschaft gewinnt. Heuer haben wir wieder eine andere Mannschaft, aber wir nehmen das, was wir letzte Saison gelernt haben, mit und wollen wieder als Kollektiv angreifen. Wenn alle am gleichen Strang ziehen, ist die Chance auf die Titelverteidigung auf jeden Fall groß.“

… über die Rolle des Gejagten: „Jäger oder Gejagter macht für mich keinen Unterschied. Wir sind 22 Profis und jeder bei uns hat die Grundeinstellung, jeden Abend bei jedem Spiel gewinnen zu wollen.“

Retirement von Manuel Latusa

Manuel Latusa, ehemaliger Stürmer der Red Bulls, wird für seine Leistungen für den Club mit einem offiziellen Festakt, dem Retirement, gewürdigt. Der jetzt 38-Jährige hat von 2008 bis 2018 in Salzburg gespielt, mit den Red Bulls insgesamt vier Meistertitel gefeiert und dabei die Herzen der Fans gewonnen. 2018 beendete ‚Ladi‘ seine aktive Laufbahn, blieb den Red Bulls aber als Trainer an der Red Bull Eishockey Akademie erhalten. Im Rahmen des ersten Meisterschaftsheimspiels wird seine frühere Rückennummer 15 auf einem Banner unter das Dach der Salzburger Eisarena gehängt und im Profibereich nicht mehr vergeben. Bis jetzt wurde die Ehre erst einem Spieler zuteil; seit 2018 hängt die frühere Rückennummer 20 von Daniel Welser, dem ehemaligen Spielerkollegen von Manuel Latusa, in der Salzburger Eisarena.

Foto: EC Red Bull Salzburg: Im Bild: Manuel Latusa, Matt McIlvane & Thomas Raffl

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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