Servus TV: Energiedesaster in Wien- Planlos in den Krisenherbst?

Aufgrund der Teuerung können sich immer mehr Menschen das Leben, das sie gewohnt sind, immer weniger leisten. Zusätzlich sorgen nun auch die schweren finanziellen Turbulenzen bei der Wien Energie für eine massive Verunsicherung. Wie stark sollte der Staat jetzt eingreifen? Und ist die Preisexplosion überhaupt noch zu stoppen? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker u.a. mit dem ehemalige Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner.

Ob den Wocheneinkauf im Supermarkt, den vollen Tank oder neue Schulsachen für die Kinder: Immer mehr Menschen können sich das Leben, das sie gewohnt sind, immer weniger leisten. Besonders die stark gestiegenen Energiepreise treiben viele zur Verzweiflung: Die Heizsaison beginnt bald – und was dann? Für massive Verunsicherung sorgen nun auch noch die schweren finanziellen Turbulenzen bei Österreichs größtem regionalen Energieversorger Wien Energie, der jetzt von Land und Bund Darlehen in Milliardenhöhen benötigt, während die Gründe für den akuten Finanzbedarf noch nicht hinreichend geklärt sind. Wie stark sollte der Staat jetzt eingreifen? Reichen Einmalzahlungen wie Schulstartgeld und Teuerungsausgleich, um die Preisexplosion abzufedern oder sind nun doch umfassendere Gegenmaßnahmen gefragt? Wie gerecht wird geholfen? Und müssen wir uns jedenfalls auf einen harten Herbst einstellen?

Darüber diskutiert Michael Fleischhacker bei „Talk im Hangar-7“ mit

  • dem ehemaligen Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner, der als Akutlösung für die Preissteigerungen einen europäischen Strompreisdeckel vorschlägt und sich sogar eine Steuer auf Übergewinne am Energiesektor vorstellen kann,
  • dem Ökonom Michael Böheim, der davon ausgeht, dass die Preise weiter steigen werden und die Turbulenzen der Wien Energie als Zeichen eines schlechten Risikomanagements deutet,
  • der Wirtschaftswissenschaftlerin und Finanzanalystin Heike Lehner, die sich klar gegen neue Steuerbelastungen ausspricht und den Wohlstand in Gefahr sieht,
  • dem Sozialmediziner und Armutsexperten Gerhard Trabert, der die Bürger dazu auffordert, aus Protest gegen die soziale Lage auf die Straße zu gehen und
  • dem Unternehmer und Bestsellerautor Martin Limbeck, der meint, dass die Leute wieder mehr anpacken müssten und vor weiteren staatlichen Eingriffen in den Markt warnt, da die Bürger durch diese entmündigt und in die Hilflosigkeit getrieben würden.

Beitragsbild: © Servus TV / Neumayr / Leo

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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