Südtirol/Altaussee: Paul-Preuß-Preis für Thomas Huber

Der neue Präsident der Paul – Preuss Gesellschaft, der Salzburger Extrembergsteiger Georg „Joe“ Bachler aus Abtenau (Tennengau), vergab dieser Tage den traditionellen Kletterpreisb ei dieser großen Veranstaltung auf Messners Schloss Sigmundskron (Bozen). Er ging heuer an den Spitzenkletterer und Bergführer Thomas Huber aus Berchtesgaden. Reinhold Messner und Jan Mersch waren Festredner.

Der Preuß-Preis wird seit zehn Jahren vergeben. Erster Ausgezeichneter war Messner selbst. Ihm ist es zu verdanken, dass das Leben des jüdischen Wiener Extremkletterers Preuß mit Wohnsitz in Altaussee nach vielen Jahrzehnten des Vergessens und Verschweigens heute wieder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist. Der Namenspatron zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den weltweit besten Kletterern.

Paul Preuß (1886 – 1913), dem bereits 1986 eine Sonderausstellung im Literaturmuseum gewidmet worden ist, trat vor allem für das Freiklettern (das Klettern ohne technische Hilfsmittel) ein und absolvierte unglaubliche Touren. 1913 stürzte er am Gosaukamm ab.

©Paul Preuss Gesellschaft

Präsident Georg Bachler
v.l. Thomas und Alexander Huber
Die jungen Argentinier Pedro und Tomas Odell bekamen den Förderpreis der Preuß-Gesellschaft. Die beiden Brüder sind eine „Entdeckung“ der Brüder Thomas und Alexander Huber aus Oberbayern.
Messner mit dem ukrainischen Bergsteiger Mikhail Fomin: Reinhold Messner sagte in seiner Laudatio für den Ukrainer Fomin und seine Kameraden, der Expeditionsleiter habe in den letzten zehn Jahren das Bergsteigen im östlichen Europa geprägt.
©Internationale Paul Preuss Gesellschaft

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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