Ramsauer Franz-Josef Rehrl in Oberwiesenthal am Podest


***Lisa Hirner bei den Damen auf Platz 6***

Im ersten Einzwelwettkampf des diesjährigen Sommer-Grand Prix stürmte Franz-Josef Rehrl in Oberwiesenthal aufs Podest. Der Steirer musste sich im Bergrennen auf den Fichtelberg nur Sieger Ilkka Herola (FIN) und dem Zweitplatzierten Johannes Rydzek (GER) geschlagen geben. Bei den Damen wurde Lisa Hirner als beste Österreicherin Sechste.

Im Sprungdurchgang platzierte sich Annalena Slamik als beste Österreicherin auf dem sechsten Platz. Mit einem Sprung auf 93 Meter betrug ihr Rückstand auf die halbzeitführende Finnin Mina Korhonen 46 Sekunden. Zwei Plätze dahinter startete Lisa Hirner mit 50 Sekunden Rückstand auf die Spitze. 

Bei den Herren waren es Franz-Josef Rehrl und Martin Fritz, die im Springen mit Weiten von 101,5 bzw. 100 Metern die besten Karten für einen Stockerlplatz hatten. Rehrls Rückstand auf den Führenden nach dem Springen, Ryota Yamamoto, betrug gar nur 4 Sekunden. Martin Fritz hatte als Sechster bereits 1min6sek Rückstand. 

Die Athletinnen und Athleten mussten zuerst zwei Runden mit je 1,25km (Damen) bzw. drei Runden mit je 2,5km (Herren) im Stadion absolvieren, ehe es in einen knapp 2,5 km langen Anstieg auf den Fichtelberg ging. Ein dementsprechend spannendes Rennen erwartete die Zuseher.

Bereits vor dem Start hatte das ÖSV-Damenteam jedoch einen bitteren Ausfall zu verkraften. Annalena Slamik musste aufgrund einer schmerzhaften Entzündung am Schienbein, die einen Start für sie unmöglich machte, passen. Dafür zeigte Lisa Hirner ein umso stärkeres Rennen, in dem es für die Steirerin noch zwei Plätze in der Endabrechnung auf Platz Sechs für sie nach vorne ging. Der Sieg ging dabei an die Slowenin Ema Volavsek vor der Finnin Minja Kohonen auf Platz zwei und der Deutschen Nathalie Armbruster auf Platz drei.

Im Herrenrennen ließ Franz-Josef Rehrl seine Klasse aufblitzen. Der Steirer holte den Japaner Yamamoto schnell ein und führte das Rennen lange Zeit an, ehe die beiden starken Läufer Herola und Rydzek sich von hinten näherten. Rehrl musste in Folge die beiden ziehen lassen und finishte auf dem starken dritten Platz. Martin Fritz hielt seine Position nach dem Springen und wird auch gesamt Sechster. 

***Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:***

7. Stefan Rettenegger
10. Manuel Einkemmer
19. Thomas Rettenegger
22. Philipp Orter
25. Fabio Obermeyr
36. Florian Kolb


***Stimmen:***

***Franz-Josef Rehrl: (3.)*** „Es war echt ein starkes Rennen heute von mir. Am Rundkurs hatte ich einen super Zug und ein gutes Tempo drauf. Wie es dann in die Bergwertung ging, hatte ich am Anfang meine Probleme, konnte aber bis zum Schluss mitkämpfen und den dritten Platz nach Hause laufen. Auf der Schanze sind die Sprünge zwar schon sehr gut, aber immer noch nicht das, was ich mir vorstelle. Ich bin immer etwas selbstkritisch und hoffe, dass ich im Laufe des Sommer-Grand-Prixs noch etwas zulegen kann.“

***Lisa Hirner: (6.)*** „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, obwohl ich in meinem Sprung noch sehr viel Potential habe. Die Ausgangsposition fürs Rennen hat aber gepasst. Ich habe es mir auf der Strecke viel besser als letztes Jahr eingeteilt und noch etwas Kraft für den letzten Anstieg auf den Fichtelberg aufsparen können. Ich habe zum Schluss noch etwas Reserven gehabt, auch wenn das Rennen hier rauf einfach brutal ist, man kann sich nie ausrasten.“

Morgen Montag reist der Sommer-Grand-Prix Tross weiter nach Oberstdorf, wo Mittwoch auf Damen und Herren jeweils ein Einzelbewerb wartet.

v.l. Johannes Rydzek, Ilkka Herola, Franz-Josef Rehrl Foto: ÖSV/Derganc
Laufbild Franz-Josef Rehrl Foto: ÖSV/Derganc 
Laufbild Lisa Hirner Foto: ÖSV/Derganc

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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