FPÖ-Leinfellner: „Nachtlandeverbot für Notarzthubschrauber in Graz wird Thema im Parlament!“

Freiheitliche bringen parlamentarische Anfrage an Ministerin Gewessler ein und verlangen schnellstmögliche Lösung des Problems.

Bundesrat Markus Leinfellner / © FPÖ Steiermark / Wallner


Die steirischen Flugretter stellen einen wesentlichen Bestandteil des Notarztwesens in der Grünen Mark dar. Umso unverständlicher mutet an, dass trotz vorhandener technischer Möglichkeiten nur ein Teil der Flugstaffel in der Nacht zu Einsätzen ausrücken kann. Laut einem Bericht der „Steirerkrone“ ist ein Gesetz des Bundes aus den 1960er Jahren daran schuld. Aufgrund des Dienstschlusses des Sicherheitspersonals am Grazer Tower sind Nachtlandungen nicht erlaubt. „Diese Regelung kommt aus einer Zeit, in der die Flugrettung noch an ihren Anfängen stand. Sie ist überholt und muss dringend abgeändert werden“, so FPÖ-Bundesrat Markus Leinfellner. „Das Nachtlandeverbot zwingt nicht nur den in Graz stationierten Rettungshubschrauber auf den Boden, es bedeutet auch wesentliche Einschränkungen für die Operationsradien der anderen Flugretter – schließlich benötigt man den Flughafen Graz als Zwischenstopp, wenn beispielsweise getankt werden muss“, so Leinfellner weiter, der eine parlamentarische Anfrage an die zuständige Verkehrsministerin Leonore Gewessler ankündigt. „Es ist schön, wenn ÖVP-Landeshauptmann Christopher Drexler die Wichtigkeit einer Möglichkeit zur Nachtlandung erkannt hat und diese medial einfordert. Wir werden die Thematik direkt ins Parlament tragen und die grüne Ministerin mit einer parlamentarischen Anfrage konfrontieren. Als Steirerin müsste Ministerin Gewessler die Unabdingbarkeit der Flugrettung in unserem Bundesland bekannt sein. Dementsprechend muss sie auch umgehend ordentliche Rahmenbedingungen für deren Betrieb auf die Beine stellen und eine dahingehende Gesetzesänderung ausarbeiten und dem Parlament zuleiten. Im Rahmen der Anfrage werde wir näher beleuchten, ob es schon Vorbereitungen für eine solche Gesetzesänderung gibt und bis wann mit einer Umsetzung zu rechnen wäre“, so der freiheitliche Bundesrat aus der Steiermark abschließend.

Quelle: FPÖ Steiermark

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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