Landesregierung: Notarzthubschrauber in Niederöblarn soll 24 Stunden in Betrieb sein

Für die Regierungssitzung am 11. August 2022 ist der Antrag zur Genehmigung der Umsetzung für den 24-Stunden-Betrieb des Notarzthubschraubers am Stützpunkt Niederöblarn von Landeshauptmann Christopher Drexler, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß eingebracht worden. Nach der Inbetriebnahme des dritten Notarzthubschrauber-Stützpunktes in St. Michael im Jahr 2020, der von Beginn an im 24-Stunden-Betrieb geführt wird, soll dies der zweite Rettungshubschrauber sein, der mithilfe von Nachtsichtgeräten rund um die Uhr für Einsätze zur Verfügung stehen wird. Im Antrag ist festgehalten, dass die klimatischen Bedingungen – weniger Nebel als im Grazer Becken -, als auch die Entlastung der bodengebundenen Notarztstützpunkte im Ennstal, für den Betrieb in Niederöblarn sprechen. Außerdem bestehen im Gegensatz zum Grazer Stützpunkt, der sich am Gelände des Flughafens befindet, keine Hürden flugrechtlicher Natur. Am Flughafen Graz herrscht per Bundesverordnung ein Nachtflugverbot, das auch für Notarzthubschrauber gilt.

Landeshauptmann Christopher Drexler: „Beim Notarzt-Gipfel Mitte Juli haben wir mit den Experten Maßnahmen erarbeitet um die notärztliche Versorgung für die Steirerinnen und Steirer weiter zu verbessern. Ein zweiter nachtflugtauglicher Hubschrauber wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“

Landeshauptmann-Stv. Anton Lang: „Als Landeshauptmann-Stellvertreter ist es mir ein persönliches Anliegen, dass die Steirerinnen und Steirer, in all unseren Regionen, besonders in Notsituationen bestens versorgt sind. Mit dem 24 Stundenbetrieb des Notzarzthubschraubers am Standort Niederöblarn, leisten wir dahingehend einen wichtigen Beitrag.“

Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß: „Am Notarztgipfel war einer der Punkte, die es rasch und unkompliziert umzusetzen gilt, der 24 Stunden Betrieb eines zweiten Notarzthubschraubers. Neben dem Instrumentenleitflug am Uniklinikum Graz, ist diese Erhöhung der Kapazitäten im Ennstal ein großer Schritt im Flugrettungssystem der Steiermark.“

Leiter der Fachabteilung Katastrophenschutz Harald Eitner: „Mit der Ausdehnung des Flugbetriebs am Standort Niederöblarn wird es aufgrund der günstigen rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen voraussichtlich noch in diesem Jahr gelingen, eine deutliche Verbesserung der notärztlichen Versorgung in den Nachtstunden zu erzielen. Dies ist gerade im flächenmäßig größten Bezirk Österreichs mit seiner schwierigen Topographie ein wichtiger Schritt zur Versorgungssicherheit.“

Leiter ÖAMTC-Flugrettung Steiermark Reinhard Kraxner: „Wir arbeiten mit voller Kraft daran, Christophorus 14 für den 24-Stunden-Betrieb vorzubereiten. Unser Standort in Niederöblarn bietet ideale Voraussetzungen, bodengebunden schwer erreichbare Regionen rund um die Uhr gewohnt professionell notfallmedizinisch aus der Luft zu versorgen. „

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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