Ennstal-Classic 2022, Tag 1: Über den Glockner in den Regen führen Radinger/Wagner das Feld an.

Nach einem überraschenden Halbtags-Zwischenklassement mit einigen Neuzugängen im Spitzenfeld der Ennstal-Classic findet sich im Endklassement des ersten Tages ein gewohntes Feld innerhalb der Top Ten des Bewerbes. Nach Sölkpass, Großglockner, Hochkönig und Schladming könnte man sagen: Die Minis stürmen nach vorne.

Alt trifft Jung: Ennstal-Classic-Idylle am Hauptplatz von Mauerndorf (Foto: Peter Meierhofer)

Mit Friedrich Radinger und Thomas Wagner liegen nach dem ersten Tag die Sieger der letzten beiden Bewerbe (2019 und 2021) in Führung mit gewissermaßen  beruhigendem Punktevorsprung vor dem nächsten Mini-Team bestehend aus Sebastian Klackl und Nicola Kovacic-Klackl. Ab dann geht’s quasi in Zehntel-Abständen weiter: Kapsch, Schramke, Linz, Böhmdorfer, Felfer, Foglar, Schöggl und auf Platz 10 Peter Ulm und Jan Soucek mit ihrem „neuen“ Einsatzfahrzeug, einem Alfa Spider Duetto von 1966. (Hier geht’s zum Klassement nach Tag 1. 

Keine Sorgen musste man sich wegen heiß laufender Motoren oder sonstigem, hitzebedingtem Unbill mehr ab der Tagesmitte machen: Der Regen stattete dem Ennstal seinen saisonalen Besuch ab, sorgte für wunderschöne Wolken-Panoramen und kühlte Straßen, Fahrer und Gäste wohltuend ab.

Noch im Trockenen fand der erste Wertungs-Lauf der wiedererweckten Racecar-Trophy am Fahrtechnikzentrum Brandlhof statt, für entsprechendes Rennfieber war gesorgt. Hier liegt nach Tag eins das deutsche Team Heiko und Reiko Thoms auf Porsche 911 GT3 RS in Führung, auf Platz zwei finden sich die Ennstal-Classic Veteranen Enrico Falchetto und Heike Falk, diesfalls auf einem Renault 5 Turbo 2 unterwegs, ein, den dritten Rang belegen Lutz und Gitta Gunther auf Porsche 911 ST. Mehr noch als beim Hauptbewerb gilt hier nach Tag 1: Alles offen.

Fritz Radinger und Thomas Wagner auf Mini 1275 führen nach Tag 1 das Feld an (Foto: Peter Meierhofer)

Was uns zum prall gefüllten Programm des Freitages, 22, Juli, bringt. Der MARATHON startet ab 8 Uhr an der Startrampe in Gröbming, führt über Pürgg, Mariazell, Lunz am See, Waidhofen und Steyr nach Liezen, wo das erste Auto gegen 17 Uhr erwartet wird. Nach der stets wohlakklamierten Ortsdurchfahrt findet sich das Teilnehmerfeld gleich darauf am Gelände des Autohaus VW Laimer Liezen zur VW-SP. Schon ab 16h wird dort von Robert Engstler und seinem Team für das Wohl der Gäste und Zuschauer gesorgt, als besonderes Highlight wird ein Treffen mit den BikerInnen der Harley Davidson Charity Tour angekündigt, die ebendort Station machen – ein Fest für Freunde der vierrädrigen und der zweirädrigen Fortbewegung mit Kultfaktor.

Ennstal-Classic Erfinder und Racecar-Trophy Mastermind Helmut Zwickl schwingt die Zielflagge in Saalfelden (Foto: Alexander Zwickl) Unten: Endlich Regen! Die Schwestern Voglar suchen Abkühlung für ihren Alfa Romeo Giulia TI (Foto: Ondra Kroutil)

Apropos Kult: Schon in den letzen Jahren konnte die Ennstal-Classic einen weiteren prominenten Fan gewinnen, der es sich auch heuer nicht nehmen lässt, dabei zu sein. Schauspieler Richy Müller, hierzulande wohlbekannt als Stuttgarter TATORT-Komissar Thorsten Lannert, genoss im Vorjahr erstmals Ennstal-Luft und wird ab Liezen gemeinsam mit dem Gröbminger Bürgermeister Thomas Reingruber die letzte Etappe über Niederöblarn nach Gröbming bestreiten.

Der Bürgermeister von Gröbming, Thomas Reingruber, mit Schauspieler und „Tatort-Komissar“ Richy Müller (Foto: Martin Huber)

Apropos Niederöblarn: Dort gibt sich am Freitag auch die Racecar-Trophy ab 15h ein Stelldichein, beziehungsweise eine Sonderprüfung. Bereits um 9.15 Uhr vormittags bestreitet die schnelle Truppe der Ennstal-Classic die Bergprüfung auf die Taublitzalm Alpenstraße Bad Mitterndorf. Rennstimmung ist vorprogrammiert.

Der Abend gehört ab 18h30 schließlich der PORSCHE NIGHT im Classic-Zelt Gröbming.  (Schluss)

Quelle: Ennstal-Classic

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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