Steiermark: 1.200 Seniorinnen und Senioren können in diesem Sommer kostenlos Urlaub machen

2022 sorgt das Land Steiermark gemeinsam mit den Sozialhilfeverbänden wieder dafür, dass dank der Senioren-Urlaubsaktion auch ältere Menschen mit geringerem Einkommen erholsame Urlaubstage verbringen können – und das noch dazu kostenlos. „Gerade diese Generation ist von den Folgen der Teuerung oft massiv betroffen. Damit wollen wir unseren älteren Mitmenschen die Möglichkeit zu einem Tapetenwechsel bieten, indem sie kostenlos einen achttägigen Urlaub in ausgewählten steirischen Gasthöfen verbringen können“, beschreibt Soziallandesrätin Doris Kampus diese Initiative. 2021 war die Seniorenurlaubsaktion wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich.

1.200 Frauen und Männer, die älter als 60 Jahre sind und nur über ein geringes Einkommen verfügen, kommen so auch heuer wieder in den Genuss eines Gratis-Urlaubs. „Die Senioren-Urlaubsaktion des Landes wird nun schon seit mehr als 30 Jahren durchgeführt, und es gibt nur Gewinner dabei. Einerseits kann die Großeltern-Generation auch einmal auf Urlaub fahren, den sie sich sonst nicht leisten könnte. Und die Gastbetriebe, die bei dieser Aktion mitmachen, überbrücken damit die Saure-Gurken-Zeit, in der touristisch weniger los ist“, freut sich Soziallandesrätin Kampus über die „Win-Win-Situation“.

Diese Maßnahme des Landes ist für alleinstehende Seniorinnen und Senioren bestimmt, die nicht mehr als 1.095 Euro netto im Monat beziehen. Bei Verheirateten oder Lebensgemeinschaften liegt die Einkommensgrenze bei 1.643 Euro. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch pflegebedürftige Personen teilnehmen. Die Gesamtkosten von 110.000 Euro teilen sich das Land Steiermark und die Sozialhilfeverbände je zur Hälfte.

Soziallandesrätin Doris Kampus: „Dank der Seniorenurlaubsaktion des Landes Steiermark gibt es auch für Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zu erholsamen Urlaubstagen.“

Land Steiermark

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at