SP-Lindner: Es ist höchste Zeit, das NEF-Alpin-Projekt umzusetzen!

Liezener SPÖ-Abgeordneter fordert rasche Umsetzung des bodengebundenen Notarzt-Konzepts für die steirische Eisenstraße

Liezen/Eisenerz – Seit Wochen sorgen Ausfälle von wichtiger Notarzt-Versorgung in der Steiermark für intensive Diskussionen. Der Liezener SPÖ-Regionalvorsitzende NAbg. Mario Lindner wies in diesem Zusammenhang bereits mehrmals auf die großen Unsicherheiten hin, für die die Umstrukturierung des steirischen Notarztwesens seit Juni sorgen – gerade ländliche Regionen seien davon besonders betroffen. Im Zuge der Evaluierung des Notarzt-Systems, die beim Runden Tisch der Landespolitik Anfang dieser Woche beschlossen wurde, fordert Lindner nun einen weiteren wichtigen Schritt für die Obersteiermark: „Es ist höchste Zeit, das ‚NEF Alpin‘ Projekt endlich umzusetzen und der steirischen Eisenstraße zwischen Eisenerz und St. Gallen endlich Versorgungssicherheit in Notfällen zu garantieren“, so Lindner, selbst stv. Bezirksstellenleiter des Rotes Kreuzes in Liezen. NEF Alpin ist ein schon seit 2021 diskutiertes Vorreiterprojekt, dass die witterungsbedingten Versorgungsengpässe in der Eisenstraße ausgleichen könnte: „Es ist wichtig, dass wir durch die Christophorus- Hubschrauber eine luftgebundene Notfallversorgung in der Region haben. Aber Fakt ist: An vielen Tagen im Jahr erlaubt die Witterung gar keinen Hubschrauberstart. Das NEF Alpin Konzept würde genau diese Engpässe ausgleichen – es braucht nur das Go der Landespolitik!“

NEF Alpin würde in jenen Monaten, die statistisch gesehen Hubschrauber-Einsätze schwer möglich machen – also konkret von Dezember bis April – mit dem bereits am SIM Campus Eisenerz ansässigen Notarzt-Fahrzeug eine bodengebundene, rasche Versorgung möglich machen. „Wenn der Hubschrauber heute nicht fliegen kann, braucht das nächstgelegene Notarztfahrzeug rund 30 Minuten bis Eisenerz und noch länger nach Landl oder Wildalpen, das ist inakzeptabel. In Eisenerz haben wir sowohl das nötige Equipment als auch Personal – lassen wir das NEF Alpin Team endlich arbeiten“, betont Lindner. Neben dem fixen Einsatzzeitraum im Winter wäre das NEF Alpin auch „on demand“ einsetzbar, nämlich an jenen Tagen im Sommer, an denen witterungsbedingt ein Hubschrauber nicht starten kann. „Es geht um die Versorgungs-Sicherheit der steirischen Eisenstraße in Notfällen. Dieses Projekt kann und darf angesichts der aktuellen Situation nicht aufgrund von Bürokratie oder Befindlichkeiten blockiert werden“, so Lindner abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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