ASFINAG: Autobahnmeistereien sind bei Formel 1 wieder mit Motorrad-Power im Einsatz

Verstärkter Personaleinsatz rund um Spielberg; Pannendienst entlang der Strecke in Bereitschaft

Bis Sonntag, den 10. Juli, ist Spielberg in der Obersteiermark neuerlich das Mekka der Motorsportfans. Hunderttausende Formel-1-Fans werden zum Großen Preis von Österreich anreisen, viele davon mit ihrem Pkw über die S 36 Murtal Schnellstraße. Die Mitarbeiter der ASFINAG in den Autobahnmeistereien Knittelfeld und Bruck bereiten sich seit Wochen auf das erhöhte Verkehrsaufkommen vor. Auch bei der Baustellen-Planung wurde dieses Großevent berücksichtigt, die Erneuerung des Knotens St. Michael macht so gesehen eine „Renn-Pause“.

Da heuer mit deutlich mehr Fans zu rechnen ist – allein am Sonntag werden mehr als 100.000 Zuschauer erwartet – sollte man an allen Renntagen eine frühestmögliche Abfahrt planen. Eine Ankunft noch vor 7.30 Uhr in Spielberg ist empfehlenswert. Der Verkehr aus Kärnten wird an allen drei Renntagen über die Anschlussstelle Zeltweg-West direkt zu den Parkplätzen geleitet. Jene, die aus dem Süden, Osten und Norden anreisen, fahren über die Anschlussstellen Feistritz – St. Lorenzen, Knittelfeld West und Zeltweg-Ost zu den Parkplätzen beim Formel-1-Gelände.

Vier ASFINAG-Motorradfahrer

Zum Einsatz kommt heuer auch wieder die bereits von den Vorjahren bewährte Power von Zweirädern. Je zwei Mitarbeiter von den Autobahnmeistereien Knittelfeld und Bruck werden zwischen Bruck/Mur und Unzmarkt eingesetzt, um den Verkehr steuern und vor allem auch schneller bei möglichen Hotspots einsatzbereit sein zu können. „Und per Motorrad geht das natürlich rascher und effizienter“, erklärt Regionalleiter Christian Krall. „Insgesamt sind wir mit 15 Mitarbeitern im Einsatz, um An- und Abreise der Fans betreuen zu können“, sagt Knittelfelds Autobahnmeister Armin Reumüller. „Unsere Aufgaben reichen dabei von Staubetreuung über Pannenhilfe bis zur Beseitigung von diversen Hindernissen.“


Streckenmaut-Ticket vorzeitig online kaufen

Auch bei den Mautstellen Bosruck und Gleinalm hat die ASFINAG entsprechende Vorkehrungen getroffen, um das höhere Verkehrsaufkommen besser bewältigen zu können. Mehr Personal wird dafür sorgen, dass es zu keinen oder nur kurzen Wartezeiten bei den Mautstellen kommt. Bequemer und ohne anzuhalten kann man allerdings auf den grün markierten Fahrspuren durch die Mautstellen fahren, wenn man sich bereits vorab das jeweilige Streckenmautticket online auf shop.asfinag.at kauft.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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