Führungswechsel beim Rotary-Club Ausseerland

Die Generalversammlung des Rotaryclub Ausseerland am 29. Juni im Mondi-Ferienclub Grundlsee stand ganz im Zeichen eines Führungswechsels. Wieder ist ein rotarisches Clubjahr zu Ende gegangen, und zwar eines, das durch die Corona-Pandemie geprägt war. Trotz allem haben sich die Ausseerland Rotarier nicht unterkriegen lassen und haben sich der Situation angepasst.

2 Jahre lange leitete Präsident Erwin Walter die Geschicke des Rotary-Club Ausseerland.  Das Motto seiner Präsidentenjahre: „Wir sitzen alle in einem Boot“ könnte besser nicht gewählt worden sein.  Präsident Walter: „Wir hatten mit unserem rotarischen Boot stürmische See, brausende Winde, konnten aber den richtigen Kurs halten“. Wenn auch die rotarische Freundschaft durch die Pandemie stark belastet wurde, so ist die Gemeinschaft geblieben. Nachhaltige Projekte, wie der internationale Jugendaustausch konnten selbst in dieser schwierigen Zeit umgesetzt werden. „Derzeit befindet sich ein junges Mädchen aus der Region in den USA und wird dort auch die Schule besuchen“ so Walter. Im Gegenzug werden die Ausseerland Rotarier eine junge Dame aus den USA ein Jahr lang unterstützen. Ein Projekt mit nachhaltiger Wirkung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Hilfe in der Region gelegt.

Finanzreferent Rainer Seiringer konnte berichten, dass der Rotary-Club Ausseerland für zukünftige Projekte wirtschaftlich gut gerüstet ist.

Albert Sonnleitner, langjähriger Leiter der höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein und Vizebürgermeister der Gemeinde Tauplitz, wird für ein Jahr die Geschicke der Rotarier aus dem Ausseerland leiten. Mit seinem Motto für das kommende rotarische Jahr „New Spirit“ will Präsident Sonnleitner zu neuer Motivation, neuen Impulsen und Ideen anregen. Im vergangenen Jahr wurde eine umfangreiche Mitgliederbefragung durchgeführt. „Die Ergebnisse und Erkenntnisse daraus gilt es in diesem rotarischen Jahr umzusetzen“ so Präsident Sonnleitner. Wie Sonnleitner in seiner Antrittsrede betonte, sollen lokale Projekte vor überregionalen Projekten unterstützt werden, heimische Schicksale sollen vermehrt die Aufmerksamkeit bekommen und auch die Hilfe für ukrainische Flüchtlinge soll nicht ausgelassen werden. „Allerdings wollen wir hier vorwiegend in der Region tätig werden“, so Sonnleitner.

Herbert Gasperl MSc.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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