Gemeinderatssitzung in Altaussee am 29.06.2022: Errichtung von neuem Veranstaltungssaal beschlossen

Veranstaltungssaal – Neubau

Zu Beginn stellten Ing. Peter Mirnik von der Siedlungsgenossenschaft Köflach und die Architektin Aglaia Reicher (Fa. LIEBESsinn Architektur) das Konzept „Veranstaltungssaal neu“ dem Gemeinderat sowie den zahlreichen Zuhörern vor. Dieser soll neben dem Kur- und Amtshaus in Richtung altes Glashaus realisiert werden und Platz für max. 230 – 250 Personen bieten. Der Bühnenraum soll flexibel gestaltet sein und kann auch für Seminare wie auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden.

Der Grundsatzbeschluss zum Bau am Standort Kurpark wurde ausführlich diskutiert und die Detailplanung mehrheitlich mit einer Stimmenthaltung beschlossen. Die weiteren Schritte werden in erweiterter Ausschussarbeit festgelegt.

Parallel dazu wird eine Kostenschätzung für einen Umbau am Standort „Volkshaus alt“ beauftragt.

„Life Card Altaussee“

In Anlehnung an die Bad Ausseer „Life Card“ wurde die Einführung der „Life Card Altaussee“ für einkommensschwache Personen mit Hauptwohnsitz in Altaussee einstimmig beschlossen. Es handelt sich dabei um eine bunte Mischung von Vergünstigungen bei heimischen Betrieben für BewohnerInnen, deren Einkommen den Ausgleichszulagenrichtsatz nicht übersteigt. Die Gemeinde beteiligt sich daran mit einer 25%igen Kostenrückerstattung für das Klimaticket sowie für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten und in der Volksschule Altaussee mit ebenfalls 25% Ermäßigung.
Zahlreiche regionale Unternehmen unterstützen die Life Card bereits mit Rabatten und bei Interesse können sich jederzeit noch weitere Betriebe an der Aktion beteiligen.

Für den „Markt im Kurpark“ wurde die Erstellung eines konkreten Regelwerks beschlossen.

Unter der Bezeichnung „Eltern-Sammeltaxi“ werden in Zukunft Fahrgemeinschaften von Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten und zur Schule bringen, gefördert.

Für den Kostenanteil an der Sanierung der Mittelschule Bad Aussee muss die Gemeinde Altaussee in Absprache mit der Aufsichtsbehörde zwei Kredite in der Höhe von 1,55 und 1,6 Mio. Euro aufnehmen. Fünf Banken haben ein Angebot gelegt und der Bestbieter erhielt den Zuschlag.

Für den Ortsteil Fischerndorf wurden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung besprochen. Bgm. Gerald Loitzl stellte eine Schrankenlösung zur Diskussion. Die Gemeinderäte haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass diese Idee weiterverfolgt und ein detailliertes Konzept dafür im Verkehrsausschuss ausgearbeitet werden soll. In einem nächsten Schritt wird das Projekt den direkten Anwohnern vorgestellt und ihre Meinung dazu eingeholt. Derzeit ist aber noch unklar, ob die rechtlichen Rahmenbedingungen diese Maßnahme überhaupt zulassen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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