Zugsunglück mit Todesfolge in Schladming

Heute Abend ereignete sich in bei einem unbeschrankten Bahnübergang in Schladming, Ortsteil Lehen, ein Zugsunglück. Eine PKW Lenkerin übersah die herannahende S-Bahn und wurde von selbiger erfasst. Der PKW wurde über die Böschung geschleudert, die einheimische Lenkerin erlitt dabei tödliche Verletzungen. Gegen 17:30 Uhr verständigte die Polizei die Bereichsfeuerwehrzentrale Liezen, welche umgehend die Feuerwehr der Stadt Schladming alarmierte. Die Einsatzkräfte bargen die im PKW eingeklemmte Person mittels hydraulischem Rettungsgerät und unterstützten die Berge- und Aufräumarbeiten. Nach ersten Informationen blieben alle Zuginsassen unverletzt, seitens Bahn wurde ein Schienenersatzverkehr für die Bahnstrecke durch das Ennstal eingerichtet. Sowohl am Bahnübergang als auch an der Zuggarnitur entstand erheblicher Sachschaden.

Im EInsatz:

FF Schladming mit 4 Fahrzeugen und 18 Mann
RK Schladming mit NEF und RTW
Polizei Schladming und Haus
Bahnunternehmen Einsatzleiter
Abschleppunternehmen
Bergeunternehmen   
Bestattung

BILDER:
Fotocredit: „BFV Liezen / Schlüßlmayr“

Bericht LPD Steiermark; Kollision mit Zug

Haus, Bezirk Liezen. – Samstagnachmittag, 25. Juni 2022, kollidierte eine 73-jährige PKW-Lenkerin mit einem Zug. Die Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Gegen 17:25 Uhr fuhr eine 73-jährige PKW-Lenkerin aus dem Bezirk Liezen auf einer Gemeindestraße von Schladming kommend in Richtung Lehen. Bei einem unbeschrankten, durch Lichtanlage geregelten Bahnübergang dürfte die PKW-Lenkerin sowohl die Lichtsignale als auch den aus Richtung Schladming kommenden Regionalexpress übersehen haben. Die Lenkerin fuhr ohne anzuhalten in die Eisenbahnkreuzung ein, der PKW wurde vom Triebwagen an der linken, vorderen Fahrzeugseite erfasst und etwa 30 Meter weit auf den Bahndamm geschleudert.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt die 73-jährige Frau so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Am PKW entstand Totalschaden.

Die Triebwagengarnitur kam nach der eingeleiteten Notbremsung etwa 200 Meter nach der Unfallstelle zum Stillstand. Im Zug befanden sich zehn Fahrgäste, die ebenso wie der Lokführer, unverletzt blieben. Ein mit dem Lokführer durchgeführter Alkotest verlief negativ. Der Triebwagen der Österreichischen Bundesbahnen und die Lichtsignalanlage der Eisenbahnkreuzung wurden erheblich beschädigt. Die Bahnstrecke war für die Dauer von ungefähr eineinhalb Stunden gesperrt.

Die Angehörigen der Verstorbenen wurden verständigt und durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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