Motorradlenker schwer verletzt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Jakomini. – Donnerstagabend, 23. Juni 2022, kam es auf einer Kreuzung zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Taxilenker. Der Motorradlenker erlitt dabei schwere Verletzungen.

Gegen 20:20 Uhr lenkte ein 17-jähriger Grazer sein Motorrad auf der Brucknerstraße in Richtung Nordosten. An der Kreuzung mit der St.-Peter-Hauptstraße beabsichtigte er nach links in diese einzubiegen. Laut eigenen Aussagen hatte er ein Vorrangzeichen zu beachten und begann in die Kreuzung einzufahren, da er keinen Querverkehr wahrgenommen hatte.

Zur selben Zeit fuhr ein 57-jähriger Grazer mit seinem Taxi auf der St.-Peter-Hauptstraße in östliche Richtung und beabsichtigte die Kreuzung in gerader Richtung zu überqueren.

In weiterer Folge kam es zu einer Kollision der beiden. Dabei erlitt der 17-Jährige schwere Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz gebracht. Der 57-Jährige erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.

Drei Verletzte bei Kollision

St. Ruprecht an der Raab, Bezirk Weiz. – Bei einer Kollision zweier Pkw Donnerstagnacht, 23. Juni 2022, wurden insgesamt drei Personen verletzt.

Gegen 23:10 Uhr kam es auf der B64 bei Straßenkilometer 6,550 zu einer Kollision zweier Pkw. Laut ersten Ermittlungen wollte eine 24-Jährige aus dem Bezirk Weiz mit ihrem Pkw bei der Kreuzung Weizbachgasse – B 64 trotz Linksabbiegeverbotes und Stopptafel nach links auf die B 64 einbiegen. Dabei dürfte sie einen Pkw, gelenkt von einem 38-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung, übersehen haben und kollidierte mit diesem. Die 24-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr St. Ruprecht an der Raab (22 Kräfte, vier Fahrzeuge) befreiten sie aus dem Fahrzeug.

Nach der Erstversorgung wurden die 24-Jährige mit schweren und der 38-Jährige sowie sein 21-jähriger Beifahrer mit leichten Verletzungen ins LKH Weiz eingeliefert.

Ein mit beiden Fahrzeuglenkern durchgeführter Alkotest verlief negativ.

Holzhaufen in Brand

Wohlsdorf, Bezirk Deutschlandsberg. – Donnerstagabend, 23. Juni 2022, geriet aus bislang unbekannter Ursache ein Holzhaufen in Brand. Verletzt wurde niemand.

Gegen 21:10 Uhr dürfte aus bislang unbekannter Ursache ein großer Holzhaufen in Brand geraten sein. Die Freiwilligen Feuerwehren Wohlsdorf, Wettmannstätten und Preding standen mit insgesamt 52 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Der Schaden ist derzeit unbekannt, Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Gewerbsmäßiger Teppichbetrug

Steiermark/Niederösterreich. – Ein bereits verurteilter 49-Jähriger gelangte erneut durch betrügerische Handlungen an hochpreisige Teppiche. Der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Bereits 2019 führten Kriminalbeamte Ermittlungen gegen den Besitzer einer Teppich-Firma, der zahlreiche hochpreisige Teppiche betrügerisch erlangt hatte. Der 49-jährige aus Wien gab vor, die Teppiche der Opfer (zum Teil hochpreisige Teppiche) auf Kommissionsbasis zu verkaufen. Bevor dies geschah, mussten die Opfer überteuerte Reinigungen bzw. Restaurationen der Teppiche bezahlen und erreichten den 49-Jährigen daraufhin nicht mehr. Der 49-Jährige wurde 2019 bezüglich der Betrugstaten verurteilt.

Unmittelbar nach Abschluss der damaligen Erhebungen dürfte der Wiener erneut gleiche Tathandlungen verübt haben. Dabei konnte ermittelt werden, dass der Mann Betrügereien in der Steiermark und in Niederösterreich beging. Der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Nach einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Graz, nahmen Beamte den 49-Jährigen fest. Er wurde fristgerecht in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.

Ursprüngliche Presseaussendung: Ermittlungen gegen Teppich-Firma: Opferaufruf

Steiermark. – Das Landeskriminalamt führt Ermittlungen gegen eine ehemalige Teppichfirma. Dabei stehen eine 40-Jährige und ein 47-Jähriger im Verdacht, durch betrügerische Handlungen an zahlreiche zum Teil hochpreisige Teppiche gelangt zu sein. Die Polizei sucht nun nach möglichen Geschädigten.

Die 40-jährige Geschäftsführerin aus Ungarn sowie ein 47-jähriger Österreicher stehen im Verdacht, seit 2017 über eine von ihnen betriebene Teppich-Firma zahlreiche hochpreisige Teppiche betrügerisch erlangt zu haben. Dabei gelangte das Paar über Werbeinserate und Postwurfsendungen zu ihren späteren Opfern (meist Pensionisten) und bot an, deren Teppiche auf Kommission zu verkaufen. In der Folge waren jedoch weder die Firma, noch die agierenden Personen erreichbar. Auch von den Teppichen oder etwaigen Erlösen aus einem Verkauf fehlte vorerst jede Spur.

Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark, Außenstelle Niklasdorf, stellten im August 2019 über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben insgesamt 116 Teppiche am ehemaligen Firmensitz in Liezen sicher. Rund 40 Stück konnten bereits ihren ursprünglichen Eigentümern zugeordnet werden. Derzeit sind jedoch lediglich rund 20 Opfer namentlich bekannt. Die Tatverdächtigen zeigten sich bisher nicht geständig. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at