LR Doris Kampus „Auf Du & Du Tour“ im Bezirk Liezen: Kampf gegen Teuerung im Fokus

SPÖ-Soziallandesrätin Doris Kampus war „Auf Du & Du Tour“ im Bezirk Liezen. Treffen mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch der Besuch der Krisenwohnung in Gröbming standen auf dem Programm des Besuchstages.

Ganz im Zeichen der direkten Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern und des steirischen Anti-Teuerungs-Paketes stand die „Auf Du & Du Tour“ von Soziallandesrätin Doris Kampus im Bezirk Liezen, die sie nach Gröbming und Liezen geführt hat. „Wir leben leider in Zeiten, in denen es Grund gibt, sich Sorgen zu machen. Viele Menschen macht die Teuerung zu schaffen. Mit unserem steirischen Anti-Teuerungs-Paket und dem Steiermark-Bonus von 300 Euro haben wir rasch wirksame Gegenmaßnahmen gesetzt“, betont Soziallandesrätin Doris Kampus. 

Im Rahmen ihres Regionstages tauschte sich die Soziallandesrätin bei Sozialsprechstunden in Gröbming und in Liezen mit Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region aus. Kampus kennt die Nöte genau: „Die Treibstoffkosten sind stark gestiegen, die aktuelle Teuerung ist insgesamt ein großes Problem.“ Gerade in den ländlichen Regionen der Steiermark seien viele Menschen oft zum weiten Pendeln gezwungen. Das Sozialressort des Landes und die Arbeiterkammer unterstützen diese Personengruppe u.a. mit der PendlerInnen-Beihilfe. Der Heizkostenzuschuss wurde um 42 Prozent angehoben, um die steigenden Energiepreise abdecken zu helfen.

Darüber hinaus kamen Bürgerinnen und Bürger mit vielen Anliegen aus dem Sozialbereich – von der Behindertenhilfe bis zur Hilfe in Notlagen – zum Treffen mit der Soziallandesrätin in Liezen. Kampus: „Einige Fragen bezogen sich auch auf den Arbeitsmarkt und die Ukrainehilfe, die auch in der westlichen Obersteiermark wunderbar unterstützt wird. Vielen Dank!“

Soziallandesrätin Doris Kampus, Abgeordnete Michaela Grubesa und Vizebürgermeisterin Alexandra Rauch bei der Besichtigung der Krisenwohnung für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder.
(C) KK

Am Beginn des Regionstags war ein Besuch der Soziallandesrätin in Gröbming gestanden: Kampus besichtigte gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Alexandra Rauch, SPÖ-Abgeordneten Michaela Grubesa und Doris Landl Tornow vom Psychosozialen Netzwerk die Krisenwohnung in der Marktgemeinde. Soziallandesrätin Doris Kampus betonte generell die Bedeutung des Gewaltschutzes. „Gewalt ist niemals privat, der Einsatz gegen Gewalt ist eine der wichtigsten Aufgabe der Sozialpolitik überhaupt.“ Die Betreuung der Frauen und Kinder in der Krisenwohnung erfolgt über das Psychosoziale Netzwerk und den Verein Frauenhäuser Steiermark. 15.000 Euro stehen aus ihrem Ressort jährlich für den Bezirk zur Verfügung.

Für SPÖ-Landtagsabgeordnete Michaela Grubesa ist diese Krisenwohnung eine besonders wichtige Einrichtung. „Vor allem, weil Betroffene dann nicht in die Frauenhäuser nach Kapfenberg oder Graz müssen, sondern Kinder, wenn sie in der Region untergebracht sind, auch die sozialen Kontakte in der Schule aufrechterhalten können.“

„Wo die Wohnung ist, sagen wir nicht, weil es beim Thema Gewaltschutz nicht im Sinne der Betroffenen wäre“, erklärte Vizebürgermeisterin Alexandra Rauch. Nur so viel: Sie ist an keinem abgelegenen Platz, sondern dort, wo Menschen ein und aus gehen. 70 Gemeindewohnungen gehören der Gemeinde – diese stellt sie dafür unentgeltlich zur Verfügung.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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