Falscher Europolbeamter: Weiterer Betrug

Graz. – Bereits am 13. Juni 2022 wurde eine 44-jährige Grazerin Opfer der anscheinend neuen Betrugsmasche. Nun zeigte eine weitere Geschädigte (29) einen solchen Betrug bei der Polizei an. 

Die 29-jährige Frau aus Graz gab an Mittwochvormittag, 15. Juni 2022, von einem unbekannten Täter telefonisch kontaktiert worden zu sein. Der Mann am Telefon gab sich als Europol-Beamte aus. Der Unbekannte erklärte der Dame, dass ihr Bankkonto angeblich für Geldwäsche ausgenutzt wurde. Der unbekannte Täter brachte die Frau dazu, mehrere tausend Euro in Krypto-Währung umzuwandeln und auf diverse Krypto-Konten zu überweisen.

Die Polizei warnt erneut vor dieser oder ähnlichen Betrugsmaschen. Die Polizei wird niemals solche Anrufe vornehmen. Auch werden Personen von der Polizei niemals aufgefordert, Geldbeträge auf Konten zu überweisen oder Wertsachen an Beamte herauszugeben. 

Tipps der Kriminalprävention

•             Brechen Sie Telefonate, bei denen von Ihnen Geldaushilfen oder auch nur Auskünfte über Bargeld und Wertbestände gefordert werden, sofort ab!

•             Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden!

•             Kontaktieren Sie einen „vermeintlichen“ Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden!

•             Lassen Sie in Ihr Haus oder ihre Wohnung niemanden, den Sie nicht kennen!

•             Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage oder verwenden sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel!

•             Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person für eine spätere Personsbeschreibung genau einzuprägen!

•             Notieren Sie sich – sofern möglich – Autokennzeichen und Marke, Type sowie Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges!

•             Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle (Notruf 133)!

•             Sprechen Sie auch mit Ihren Verwandten und Bekannten, die möglicherweise von diesen Betrugsmaschen noch keine Kenntnis haben!

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at