Ab kommender Woche: Regionale Erfassungsstellen von ukrainischen Flüchtlingen stillgelegt

Insgesamt mehr als 7.700 flüchtende Menschen aus der Ukraine wurden bislang polizeilich in der Steiermark erfasst, knapp 700 davon waren es direkt in den Regionen vor Ort – Tendenz stark rückläufig. Ab nächster Woche werden daher die regionalen Erfassungsstellen in Ilz, Leoben und Liezen bis auf weiteres stillgelegt. Zentrale Anlaufstelle bleibt das Ankunftszentrum Graz (Messe).

Mit 16. März 2022 trat die sogenannte Vertriebenen-Verordnung in Kraft. Seither hat die Polizei in der Steiermark etwa 7.700 Menschen aus der Ukraine erfasst. Mehr als 6.000 Personen (etwa 77%) davon waren es im Ankunftszentrum Graz (Messe), weitere 1.000 in den mittlerweile nicht mehr frequentierten Standorten der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) und der Außenstelle des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA).

Unbürokratisch & rasch vor Ort: 700 Menschen in Regionen erfasst

Bereits wenige Tage nach dem Inkrafttreten der Verordnung startete die steirische Fremdenpolizei ihr zusätzliches Angebot in den Regionen. Dafür standen – neben den zentralen Standorten in Graz – auch zwei mobile Busse sowie drei regionale Standorte für Erfassungen zur Verfügung. Knapp 700 Hilfesuchende nahmen dieses rasche und unbürokratische Angebot seither direkt vor Ort in Anspruch. Zuletzt waren diese Örtlichkeiten jedoch kaum noch frequentiert. Daher werden die regionalen Standorte Ilz, Leoben und Liezen mit 7. Juni 2022 (KW 23) stillgelegt. Ein individuell einsetzbarer Bus bleibt weiterhin verfügbar. Der Bedarf wird auch in Zukunft laufend evaluiert und entsprechend angepasst.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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