Tödlicher Verkehrsunfall – flüchtige Fahrzeuglenkerin stellte sich. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Wie berichtet, ereignete sich in der Nacht auf 26. Mai 2022 ein Verkehrsunfall, bei dem ein 16-Jähriger von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt wurde. Nun stellte sich die flüchtige Fahrzeuglenkerin.

Es konnte eine 26-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld als Fahrzeuglenkerin ausgeforscht werden. Die Frau meldete sich aus Eigenem bei der Polizei und zeigte sich zum Vorfall geständig. Sie gab an, abgelenkt gewesen zu sein und den jungen Mann nicht wahrgenommen zu haben.

Kollision mit Güterzug

Friedberg, Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. – Ein 56-jähriger Pkw-Lenker dürfte Freitagmorgen, 27. Mai 2022, an einer Eisenbahnkreuzung einen herannahenden Güterzug übersehen haben. Bei der folgenden Kollision wurde der Mann unbestimmten Grades verletzt.

Der 56-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld fuhr gegen 07:10 Uhr mit einem Pkw auf einer Gemeindestraße im Bereich Stögersbach und wollte die dortige unbeschrankte, durch eine Stopptafel gesicherte Eisenbahnkreuzung überqueren. Dabei dürfte er einen aus Richtung Rohrbach an der Lafnitz herannahenden Güterzug übersehen haben. Es kam zu einer Kollision, wobei der Pkw rund 100 Meter mitgeschleift wurde. Der 56-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, war jedoch an der Unfallstelle ansprechbar. Er wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 16 in das UKH Graz eingeliefert. Der Triebfahrzeugführer sowie zwei am Zug mitgefahrene Verschubbedienstete blieben unverletzt.

Schwerer Betrug

Graz, Bezirk Liebenau. – Eine 48-jährige Grazerin wurde Opfer eines schweren Internetbetruges. Sie überwies mehrere zehntausend Euro an verschiedene türkische Konten.

Sonntagnacht, 22. Mai 2022, riefen gegen 01.00 Uhr Nachbarn die Polizei, da sie Hilfeschreie einer Frau hörten. Der 49-jährige Ehemann der 48-Jährigen gestand, seine Frau stark an den Armen erfasst und an den Haaren gezerrt zu haben. Er gab an, dies getan zu haben, da seine Frau jeden Tag mehrere Tausend Euro an einen fremden Mann im Ausland überweisen würde. Er wollte sie von den Überweisungen abhalten und ihr das Handy dafür entreißen, weswegen die 48-Jährige zu schreien begonnen habe. Gegen den Mann wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Hinsichtlich des Betruges gab die 48-Jährige an, dass sie sich in einen Mann im Internet verliebt habe, welcher Soldat sei. Nach einigen Wochen gab der unbekannte Mann an, zu der Frau nach Österreich kommen zu wollen. Jedoch wäre er entführt und gefesselt gefangen gehalten worden und könne nur gegen Lösegeld freigekauft werden. Daraufhin überwies die 48-jährige Grazerin mehrere tausend Euro an verschiedene türkische Konten.

Als der unbekannte Mann immer noch Geld forderte, sie aber bereits ihr gesamtes Erspartes überwiesen hatte, verkaufte sie ihre Kleidung an öffentlichen Plätzen um noch mehr Geld überweisen zu können. Zudem hatte sie bereits einen Kredit aufgenommen, um den Forderungen des Täters gerecht zu werden. Ebenfalls überwies sie Geld ihres Sohnes in die Türkei.

Der 48-Jährigen kamen keine der Forderungen verdächtig vor. Es entstand ein Gesamtschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Fleischverarbeitender Betrieb behördlich geschlossen

Schwarzautal, Bezirk Leibnitz. – Ein fleischverarbeitender Betrieb wurde wegen Listerienverdachts behördlich geschlossen. Bei der Überprüfung der behördlichen Auflagen stellten Polizisten Mittwochvormittag, 25. Mai 2022, Verletzungen derselben fest.

Da an Arbeitsgeräten im fleischverarbeitenden Betrieb von der Gesundheitsbehörde Listerien festgestellt worden waren, wurde der Betrieb behördlich geschlossen und der Verkauf der Waren wegen Gefahr im Verzug untersagt. Die Polizei erhielt den Auftrag, die behördlichen Maßnahmen zu überwachen.

Bei einer Kontrolle am 25. Mai 2022 wurde festgestellt, dass die Tür zum Verkaufsraum offen und dieser somit für jedermann frei zugänglich war. Im Verkaufsraum wurden diverse Fleischwaren offenbar zum Verkauf angeboten. Der Verantwortliche der Firma bestritt allerdings den Verkauf der Waren.

Aufgrund dieser Tatsachen wird gegen den Firmenverantwortlichen die Anzeige wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz an die Staatsanwaltschaft Graz erstattet. Ob auch Lebensmittel von Listerien befallen waren, wird derzeit überprüft.

Verkehrsunfall

Gleisdorf, Bezirk Weiz. – Mittwochmorgen, 25. Mai 2022, prallte ein 63-Jährger aus bislang unbekannter Ursache gegen eine Hausmauer und verletzte sich dabei unbestimmten Grades.

Gegen 07:45 Uhr dürfte ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Weiz im Bereich des Rathausplatzes aus bislang unbekannter Ursache in einer Rechtskurve geradeaus gefahren und frontal gegen einen Hausmauer geprallt sein. Der Mann wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Weiz gebracht. Bei dem Vorfall wurden unter anderem mehrere Fahrräder beschädigt.

Verkehrsunfall mit Fahrerflucht

St. Peter am Ottersbach, Bezirk Südoststeiermark. – Donnerstagnacht, 26. Mai 2022, kollidierte ein 17-Jähriger mit einem unbekannten Pkw und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Gegen 21:35 Uhr dürfte der 17-jährige Mopedlenker aus dem Bezirk Südoststeiermark im Bereich der Kreuzung L203 mit der Gemeindestraße Entschendorf Berg mit einem unbekannten Fahrzeug kollidiert sein. Der 17-Jährige erlitt bei dem Vorfall schwere Verletzungen und wurde ins LKH Graz gebracht. Der oder die Pkw-Lenker/in beging Fahrerflucht in Richtung St. Peter am Ottersbach. Das Fahrzeug müsste bei dem Vorfall im Frontbereich erheblich beschädigt worden sein. Nähere Hinweise sind derzeit nicht bekannt.

Nachtrag zur Presseaussendung Nr. 1 vom 27. Mai 2022: Verkehrsunfall mit Fahrerflucht

St. Peter am Ottersbach, Bezirk Südoststeiermark. – Donnerstagnacht, 26. Mai 2022, kollidierte ein 17-Jähriger mit einem unbekannten Pkw und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Es wird ergänzt, dass ein Anrainer in einem in er Nähe des Unfallortes befindlichen Wohnhauses den Vorfall gehört hat. Er setzte einen Notruf ab und führte die Erstversorgung durch.

Zudem wird korrigiert, dass die Polizeiinspektion St. Peter am Ottersbach die Ermittlungen übernommen hat. Sachdienliche Hinweise werden nun an diese Dienststelle unter der Telefonnummer 059133/6184 erbeten.

Suchtmittelhandel: Tätergruppe ausgeforscht

Bruck-Mürzzuschlag. – Beamte der Suchtmittelgruppe konnten vier Personen ausforschen, die nun im Verdacht stehen, Suchtmittel in Umlauf gebracht und gewinnbringend verkauft zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen führten die Beamten der Suchtmittelgruppe Bruck-Mürzzuschlag zu einer Tätergruppierung, die über das sogenannte Darknet Suchtmittel gekauft und im Raum Bruck-Mürzzuschlag und Leoben gewinnbringend weiterverkauft haben soll. Unter anderem konnte den Verdächtigen der Verkauf von 4,5 Kilogramm amphetaminhaltiges Speed sowie von geringen Mengen Kokain, Marihuana, Ecstasy und Crystal Meth im Zeitraum von April 2021 bis Mai 2022 nachgewiesen werden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Männer im Alter von 31, 35 und 44 Jahren aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag und einer 34-Jährigen aus dem Bezirk Leoben. Sie zeigen sich teilweise geständig. Einer der Männer wurde bereits zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Durch den Drogenverkauf dürften sie sich ihren Lebensunterhalt sowie ihre Sucht finanziert haben. Bei den Suchtmitteln wird von einem Wiederverkaufswert von mehreren Zehntausend Euro ausgegangen.

(c)Polizei Bruck-Mürzzuschlag

Sichergestelltes Suchtmittel

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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