Weniger Zustrom von flüchtenden Menschen aus der Ukraine: Anpassung bei Erfassungsstellen

Steiermark. – Mehr als 7.500 flüchtende Menschen aus der Ukraine wurden bislang polizeilich in der Steiermark erfasst – Tendenz stark rückläufig. Nun wird das Angebot in einem ersten Schritt an den regionalen Standorten zeitlich eingeschränkt.

Mit 16. März 2022 trat die sogenannte Vertriebenen-Verordnung in Kraft. Seither hat die Polizei in der Steiermark mehr als 7.500 Menschen aus der Ukraine erfasst. Mehr als drei Viertel davon (über 5.800) in der zentralen Anlaufstelle des Landes – dem Ankunftszentrum Graz (Messe). Über 1.000 Personen ließen sich an den beiden weiteren Grazer Standorten der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) und der Außenstelle des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) registrieren. Knapp 500 Menschen nutzen seit Beginn das Angebot der regionalen Erfassungsstellen in Ilz, Leoben und Liezen. Etwa 200 Menschen erfasste die Polizei mobil mit einem der beiden individuell einetzbaren Busse direkt vor Ort in den Bezirken.

Zahlen stark rückläufig

Vor allem zuletzt war die tägliche Zahl an Erfassungen in der Steiermark stark rückläufig. So war es im Mai 2022 täglich nur mehr eine niedrige zweistellige Zahl an Personen, die eine der Erfassungsstellen aufsuchten. Vor allem die drei Regional-Standorte in Ilz, Leoben und Liezen erfuhren zuletzt nur vereinzelt Zulauf. Aus diesem Grund wird die zeitliche Verfügbarkeit an diesen Standorten nun an den jeweiligen Öffnungstagen generell zeitlich auf 9.00 bis 13.00 Uhr eingeschränkt (bisher 09.00 – 17.00 Uhr). Die Änderungen treten mit nächster Woche (KW 21) in Kraft.

Die Öffnungszeiten im Ankunftszentrum Graz bleiben bis auf weiteres unverändert. Eine Übersicht aller Erfassungs-Standorte samt Öffnungszeiten finden Sie im Anhang.

(C) LPD Stmk

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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