Rot-weiß-rote Erfolgsbilanz: Salinen Austria seit 25 Jahren in privater Hand

Ebensee, Mai 2022. Vor 25 Jahren, am 7. Mai 1997, wurden die Weichen der Salinen Austria AG durch ihre Privatisierung neu gestellt. Mit dem Kauf durch die Androsch International Management Consulting GmbH und die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich konnte verhindert werden, dass ausländische Investoren in den Besitz des österreichischen Ur-Unternehmens gelangen. „Dank der breiten Unterstützung in der Bevölkerung im Salzkammergut ist es uns geglückt, dass die Salinen weiterhin fest in österreichischer Hand geblieben sind – auch wenn damalige Regierungsmitglieder den ausländischen Investoren bereits den Kauf zugesagt hatten“, berichtet Hannes Androsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Österreichischen Salinenaktiengesellschaft, einer der Miteigentümer.

Der damals eingeschlagene rot-weiß-rote Erfolgskurs hat aus dem einzigen heimischen Salzproduzenten einen der führenden Hersteller Europas gemacht: Die Produktionsmenge ist seit 1997 von 500.000 Tonnen auf 1,2 Millionen Tonnen Salz gestiegen. Während damals fast nichts exportiert wurde, liegt die Exportquote heute bei über 50 Prozent. Die Salinen Gruppe, zu der auch die Salzwelten, die Salinen Immobilien und Vertriebstöchter in Süd- und Südosteuropa zählen, ist 2022 auf über 550 Mitarbeiter angewachsen. Investitionen über 300 Millionen Euro in die Salzgewinnung und -produktion sowie ein Strategiewechsel von Streusalz zu Salzspezialitäten machten das Unternehmen in den letzten 25 Jahren zukunftsfit.

Mit der Beteiligung an der türkischen Gruppe Safir, die über große Salzminen verfügt, konnten sich die Salinen Austria ein zweites Standbein, verbunden mit einer entsprechenden Markterweiterung, schaffen. Diese Möglichkeit ist eine zusätzliche Absicherung der österreichischen Standorte und ihrer Arbeitsplätze. Insgesamt kann die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

©monika_loeff
©salinen_austria

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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