Red Bull Salzburg nicht nur Meister, sondern auch Cupsieger

Mission completed! Das Double ist unser 

Wir gewinnen den UNIQA ÖFB Cup! 

SPIELBERICHT: Red Bull Salzburg, Fotos Red Bull/Getty images

Wir lassen in Klagenfurt rein gar nichts anbrennen und gewinnen mit einem 3:0-Sieg gegen die SV Guntamatic Ried den UNIQA ÖFB Cup! Damit ist nur eine Woche nach der fixierten Meisterschaft das Double perfekt.

Spielbericht

Von der ersten Minute an machten wir klar, dass wir nicht ohne den Pokal nach Hause fahren würden. Schon früh klopften wir im Rieder Strafraum an, zwei Mal versuchte es Karim Adeyemi (3., 10.), ein Mal schaltete sich sogar der VAR wegen eines möglichen Elfmeters ein – leider Fehlalarm. Lange Bälle auf unseren pfeilschnellen Deutschen waren an diesem Sonntagnachmittag ein mehr als probates Mittel, welches die oberösterreichische Abwehr vor große Herausforderungen stellte.

Bis zum ersten Torschrei mussten sich alle mitgereisten Fans knapp eine halbe Stunde gedulden. Wieder leitete ein hohes Zuspiel auf Adeyemi die Aktion ein, dieses Mal bestach er an der Strafraumkante jedoch mit Übersicht und legte die Kugel in den Rückraum ab. Dort stand – wer sonst –Luka Sucic fürs 1:0 bereit (27.). Der Kroate hat in den letzten Wochen die Tormagie völlig verinnerlicht und schlenzte den Ball per Direktabnahme ins Kreuzeck. Kategorie Zaubertor, wobei es beim 19-Jährigen fast kinderleicht aussieht.


Es blieb das einzige große Highlight im ersten Spielabschnitt, in welchem gefühlt wenig Fußball gespielt wurde. Viele Behandlungsunterbrechungen störten den Spielfluss, dazu kam eine längere Pause, als der Linienrichter verletzungsbedingt getauscht werden musste. Wir machten trotz allem regelmäßig Druck, den ganz großen Offensivschwung konnten wir aber auch nicht aufnehmen.

In Hälfte zwei sollte einiges mehr geboten werden. Direkt zu Beginn läutete unser Defensiv-Wecker, als Ante Bajic über links durchstach und seitlich im Strafraum in der 47. Minute den Abschluss suchte. Ein souveräner Philipp Köhn bewahrte uns gekonnt vor dem Ausgleichstreffer. Unsere Antwort auf der anderen Seite des Platzes folgte prompt mit einer einstudierten Eckball-Variante, bei der Noah Okafors Flanke Max Wöbers Stirn punktgenau fand. Der Innenverteidiger ließ sich nicht zwei Mal bitten und stellte auf 2:0 (52.).


Wenig später lag das Leder zum dritten Mal im Rieder Netz, allerdings wurde das Tor von Adeyemi vom Referee aberkannt (65.). In weiterer Folge gab es eine Neuauflage des Duells Bajic gegen Köhn (68.), abermals ging dieses an unseren Schweizer Schlussmann. 

In der Schlussphase kam die Truppe von Christian Heinle nochmals in die Gänge und die Partie wurde zunehmend hitziger. Die größte Rieder Chance konnte Wöber artistisch von der Linie kratzen (84.). Bei einem weiteren Block unserer Abwehrchefs stand ein Handelfmeter im Raum, der glücklicherweise nicht gegeben wurde. Action pur, das war eines Finales würdig! Vollendet wurde die Mission Double schließlich vom eingewechselten Benji Sesko. In Minute 87 verwandelte der Slowene eine Hereingabe von Adeyemi und sicherte sich mit seinem 5. Bewerbstreffer den Zusatztitel als bester Cup-Torschütze.

Der Deckel war drauf, der Cup gewonnen!

Daten & Fakten

Personelles

Guindo (Rücken), Okoh (Knie)

Gelbe Karte

Sucic (77./Unsportlichkeit)

Wechsel

Aaronson für Capaldo (63.), Sesko für Okafor (73.), Kjaergaard für Adeyemi (90.), Junuzovic für Camara (90.)

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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