Oberbank Bad Aussee: Inwieweit wäre eine Steuersenkung auf Brot, Butter und Co sinnvoll?

Die aktuell hohe Inflationsrate in Österreich führt derzeit dazu, dass immer mehr Menschen Probleme haben, sich ihren Lebensalltag zu finanzieren. Vizekanzler Werner Kogler fordert eine Steuersenkung bei Grundnahrungsmitteln, um diesem Problem entgegenzuwirken. Das soll vor allem Niedrigverdienern helfen. Doch wie zielgenau ist diese Maßnahme? Das ärmste Zehntel der Haushalte muss 17 Prozent seines Einkommens zur Deckung indirekter Steuern aufwenden, eine Senkung der Umsatzsteuer würde also Ärmere relativ zu ihren Einkommen stärker entlasten als Besserverdiener. Werden nur Steuern für Lebensmittel gesenkt, wäre dieser Effekt wohl noch stärker. Dennoch sehen viele ÖkonomInnen eine Umsatzsteuersenkung skeptisch und sprechen sich für gezielte Hilfen aus, da sich die Frage stellt, ob Supermärkte diese auch weitergeben würden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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