Polaschek/Riedl: Schulen leisten wichtigen Beitrag für Integration ukrainischer Kinder

Rund 7.300 Kinder aus der Ukraine besuchen bereits Schulen in Österreich – Austausch mit Bürgermeistern klärt offene Fragen 

Im Rahmen einer Videokonferenz sprachen Bildungsminister Martin Polaschek und Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl gestern Nachmittag mit rund 140 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vom Bodensee bis zum Neusiedlersee über aktuelle Themen. Im Vordergrund des Gespräches stand die Aufnahme und Integration von ukrainischen Kindern und Jugendlichen in den österreichischen Schulen und in den Gemeinden. Bildungsminister Polaschek dankte den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für die Vielzahl an Unterstützungen für ukrainische Familien in den Gemeinden. Mittlerweile sind bereits 7.300 ukrainische Schülerinnen und Schüler an den österreichischen Schulen.

„Ich danke den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und den Gemeinden für ihre wichtige Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Wir stehen auch mit dem Gemeindebund laufend in engem Austausch. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Ländern und Bund lässt uns effektive Schritte setzen. Wir sehen am Beispiel der ukrainischen Familien, dass es hier ein Zusammenspiel all dieser Ebenen braucht, um rasch zu helfen und die ukrainischen Familien bestmöglich in unser Schulsystem und in die Gemeinden zu integrieren“, so Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek.

Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl ergänzt: „Die Gemeinden und Städte erhalten rund 4.300 Pflichtschulen. Wir sind also direkt zuständig für die Errichtung und Erhaltung der Schulgebäude inklusive der Einrichtung. Damit sind die Gemeinden wesentliche Partner im Bildungssystem und auch aktuell gefordert. Im Austausch mit Bildungsminister Polaschek hatten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Möglichkeit, die vielen Themen aus ihren Gemeinden direkt anzubringen.“

© BKA/ Christopher Dunker

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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