Land Steiermark fördert den Ausbau von Nah- und Fernwärme aus erneuerbaren Quellen

Neuer Fördercall, um die Energiewende voranzutreiben.

Graz, am 26. April 2022.- Damit die Energiewende gelingt und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern abgebaut werden kann, muss der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen gelingen – auch in der Wärmeversorgung. Daher hat Umweltlandesrätin Ursula Lackner nun neben der „Sauber Heizen für Alle“-Förderung für Private und der Förderung zum Ausbau der steirischen Fernwärmenetze einen neuen Fördercall auf den Weg gebracht: Ab 1. Juni steht eine Million Euro zur Verfügung, um die Einspeisung grüner Wärme voranzutreiben.

„Wenn wir die Steiermark lebenswert erhalten wollen, müssen wir die Energiewende schaffen“, erklärt Ursula Lackner und ergänzt: „Die aktuell sehr angespannte Situation am Energiemarkt zeigt, wie wichtig es ist, dass wir den Öl- und Gasausstieg schaffen. Nur so kann langfristig eine leistbare und sichere Versorgung der Steirerinnen und Steirer sichergestellt werden.“

Was kann gefördert werden?
Im Zuge der Ökofonds-Ausschreibung zum Thema „Erhöhung des Anteils von Energie aus erneuerbaren Quellen in Nah- und Fernwärmenetzen“ soll die Einspeisung grüner Energie in Fernwärmenetze vorangetrieben werden. Das kann durch folgende Anlagen bzw. Methoden geschehen:

  • Die Nutzung von Sonnenenergie mit Solarthermischen Anlagen
  • Die Einspeisung von Abwärme
  • Die Nutzung von Wärmepumpen
  • Die Verwendung von Fernwärmespeichern zur „Lagerung“ bereits produzierter Wärmeenergie für die spätere Verwendung
  • Die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in sogenannten hocheffizienten Fernwärmenetzen

Innovation wird angekurbelt
Natürlich kommt es bei neuen und innovative Herangehensweisen häufig zu einem höheren finanziellen Aufwand gegenüber bereits etablierten Lösungen. Diesen fördert das Land Steiermark mit einem Anteil von bis zu 50 Prozent. Die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, wird am Ende des Calls (31. März 2023) durch eine Expert:innen-Jury getroffen. Dabei werden Kriterien wie die Multiplizierbarkeit des Konzeptes, der Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und Erhöhung der Energieeffizienz oder der Innovationsgehalt herangezogen. „So geben wir grüner Fernwärme einen weiteren Schub und sammeln wichtige Erkenntnisse für den Weg zu einer klimaneutralen Steiermark!“, zeigt sich die Landesrätin abschließend überzeugt.

Graz, am 26. April 2022

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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