Kolumbien & Ecuador, Galapagos – Vortrag im Kino Gröbming

Liebe Freundinnen, Freunde, Kolleginnen und Kollegen!

Donnerstag, den 21.04.2022

Kino Gröbming, 19.30 Uhr

Mit meinem Vortrag möchte ich mit Ihren freiwilligen Spenden das Projekt „Escuela Señor de Muruhuay“ (Rucksack der Hoffnung) unterstützen. Weiters spendet der bekannte Gröbminger    Künstler Walter Thorwartl eines seiner Werke, welches zum Ausrufungspreis € 500,– gekauft bzw. ersteigert werden soll.

Das Projekt „Escuela Señor de Muruhuay“ geht zurück auf eine langjährige Kooperation seiner Initiatoren – einerseits mit der peruanischen NGO „Construyendo Comunidad“ mit Velia Villalobos an der Spitze und andererseits mit Johann Gruber, Religionslehrer und Sozialpädagoge an der HTL Steyr. Dieses ‐ ebenso wie alle Projektbeteiligten – rein ehrenamtlich tätige Führungsteam setzt sich zum Ziel, Kindern in dem Armenviertel von Lima den Schulbesuch zu ermöglichen. Dies ist für unterprivilegierte Familien, bei denen es häufig um das Überleben geht, keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Schulbildung gilt als eine wichtige Voraussetzung, um aus den tristen Verhältnissen der Armenviertel herauszukommen. Neben dem Erwerb der Grundkenntnisse in Rechnen, Schreiben, Lesen erfahren sie hier auch Betreuung, Zuwendung und soziale Wertschätzung.

Dr. Wolfgang Hirschberg aus Steyer wird kurz über das Projekt in Lima berichten.

Durch meine Erfahrungen, welche ich in den letzten Jahren bei meinen Reisen und meiner Arbeit gesammelt habe, wurde mein Denken und die Aufgeschlossenheit für solidarische Projekte geprägt.

Teil 1

Kolumbien:

Lange Zeit waren Berichte über Kolumbien geprägt durch negative Schlagzeilen. Doch die Zeiten der Drogen-Kartelle und des Bürgerkrieges sind lange vorbei! Ausdruck des Wandels ist der Friedensnobelpreis an den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos 2016. Seither lockt Kolumbien mit zahlreichen Attraktionen wie etwa der kolonialen Pracht in Dörfern wie Villa de Leyva, der Weltkulturerbe-Stadt Cartagena oder auch dem Reichtum alter Kulturen im Goldmuseum der Hauptstadt Bogota. Zudem gilt das Land mit seiner großartigen Naturvielfalt als eines des artenreichsten Südamerikas. Erleben Sie die tropischen Anden aus dem Blickwinkel einer Trekkingtour in die Ciudad Perdida (verlorene Stadt); auch Teyuna (indigener Name) liegt in der Sierra Nevada de Santa Marta im Norden Kolumbiens und ist neben Machu Picchu eine der größten wiederentdeckten präkolumbischen Städte Südamerikas. Blicken Sie den Kaffee- und Kakao-Bauern über die Schulter und staunen sie über die Einzigartigkeit der Quindio-Wachspalmen, die in Bergregenwäldern in Höhenlagen zwischen 2000 und 3000 Metern wachsen. Entlang einsamer, weißer Sandstrände an der Karibik-Küste liegt der Nationalpark Tayrona und lädt in einsame Buchten ein. Mehr als die Hälfte des Landes sind tropischer Regenwald, schwer zu erreichen, aber von herausragender Schönheit. Den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen jedoch stets die Kolumbianer selbst mit ihrer bemerkenswerten Freundlichkeit und dem stets herzlichen Lächeln, mit dem sie jeden Reisenden empfangen.

Teil2

Ecuador & Galapagos:

Ecuador – der kleinste aller Andenstaaten – gilt als Kleinod des Kontinents.

Nur an wenigen Orten der Erde erlebt der Besucher eine so große landschaftliche Vielfalt auf engem Raum wie im Land am Äquator. Schon die Hauptstadt Quito berauscht deine Sinne:  nicht zuletzt, wegen der dünnen Andenluft auf 2.850 Metern Höhe. Die prächtige Altstadt gehört nicht ohne Grund zum UNESCO-Weltkulturerbe. Beim Besuch von Indianermärkten sieht man den heimischen Künstlern bei Ihrer Arbeit zu. Die tiefblaue Lagune de Cuicocha fasziniert nicht nur durch ihren Blick auf mehrere Andenvulkane, sondern auch wegen der dünnen Luft. (4000m).  Über den Pass von Papallacta (4 060m) fahren wir ins Amazonastiefland zum Rio Nabo und zum Chontayacu Fluss, wo wir Goldwäscher besuchen und den Weg mit unseren Kanus zu unserer Eco Lodge – von Rainforest Alliance zertifizier – komplett aus natürlichen, lokalen Materialien gebaut und gleichzeitig sehr komfortabel, fortsetzen. Beim Besuch einer Einheimischen Indiofamilie können wir über eine wunderbare Tier- und Pflanzenwelt staunen. Vom Chimborazo auf dem Weg nach Cuenca besuchen wir die einzigartigen Inkaruinen von Ingapirca. In Cuenca der drittgrößten Stadt Ecuadors – die Einheimischen behaupten dies sei die schönste Stadt Ecuadors – machen wir halt und genießen kurz das Nachtleben. Auch der wohl bekanntesten Panamahutfabrik von Südamerika (Hombre) statten wir einen Busch ab. Von einem Besuch des EL Cajas Nationalparks, der im Hochland liegt, geht’s weiter in die zweitgrößte Stadt des Landes: Guayaquil. Nach einem Besuch der Mangrovenlandschaft um Guayaquil geht’s mit dem Flugzeug nach San Christopal auf Galapagos.

Die Galápagos-Inseln liegen ungefähr 1.000 km vor der Küste Ecuadors im pazifischen Ozean. Das Archipel besteht aus einer Anzahl größerer und kleinerer Inseln, die noch nie mit dem Festland verbunden waren. Eigentlich sind die über dem Wasser sichtbaren Inseln Teile eines unter Wasser liegenden Gebirges vulkanischen Ursprungs. Die einzigartige Welt der Galápagos-Inseln kann von Besuchern auf verschiedenste Weise erkundet werden. Sie werden überwältigt sein von der außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt in dem einzigartigen Paradies!

Ein Besuch dieses Archipels verändert jeden und ist für viele eine Reise in die Steinzeit. Riesenschildkröten und Meeresechsen sind hier nicht aufwändig zu suchen – eher muss ein Besucher aufpassen, nicht unabsichtlich draufzusteigen. Die Evolution fand hier statt – an Land und im Wasser.

©e. nussbaumer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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