Forstunfall. Aktuelle steirsche Polizeimeldungen

St. Michael in Obersteiermark. – Ein 40-jähriger Forstarbeiter wurde Montagmorgen, 4. April 2022, von einem gefällten Baum überrollt und schwer verletzt.

Der 40-Jährige aus Leoben war gegen 09:15 Uhr mit dem Abästen eines gefällten Baumes beschäftigt, als dieser plötzlich zu rollen begann und den Arbeiter überrollte. Der 40-Jährige geriet mit dem gesamten Körper unter den Baumstamm und musste von Arbeitskollegen freigeschnitten werden. Er wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das UKH Graz eingeliefert.

Neues Jahr, neue Aufgaben

Steiermark.- Zwei leitende Beamte übernehmen im neuen Jahr wesentliche Schlüsselpositionen in der Landespolizeidirektion Steiermark. Thomas Heiland übernimmt die Funktion als Stadtpolizeikommandant von Graz. Helmut Richter wechselt vom Büro Qualitäts- und Wissensmanagement in das Büro Organisation, Strategie und Dienstvollzug.

Brigadier Thomas Heiland
Mit Ende Juni 2021 ging Brigadier Kurt Kemeter als Stadtpolizeikommandant von Graz in den Ruhestand. Seitdem war die Funktion unbesetzt. Die Agenden übernahm inzwischen sein Stellvertreter Thomas Heiland, der nun als Kommandant nachrückt. „Oberst Thomas Heiland ist seit 2019 stellvertretender Stadtpolizeikommandant und bewies bereits in dieser Zeit, dass er für seine zukünftige Aufgabe bestens gerüstet ist. Er bringt zahlreiche Erfahrungen aus seiner bisherigen dienstlichen Karriere mit. Er ist bestens mit den Strukturen der Landespolizeidirektion aber auch des Stadtpolizeikommandos vertraut“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Thomas Heiland trat 1992 in die Exekutive ein und war zunächst im Wachzimmer Graz Lendplatz, später beim Mobilen Einsatzkommando Graz tätig. 1998 schloss er die Ausbildung zum dienstführenden Beamten ab und kehrte als dritter Wachkommandant und Ausbildungsleiter zum Mobilen Einsatzkommando Graz zurück. Nach einer kurzen Station im Bundesministerium für Inneres (Bundesausbilder für das Einsatztraining), wurde er 2005 zum zweiten stellvertretenden Kommandanten der Polizeiinspektion Graz Sonderdienste (Sektor) ernannt. Diese Funktion übte er bis 2009 aus. Es folgte die Ausbildung zum leitenden Beamten und das Studium der „polizeilichen Führung“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Als leitender Beamter wurde er zuerst in die Einsatzabteilung und dann zum Stadtpolizeikommando Graz (Kriminalreferat) versetzt. Von 2012 bis 2019 war er Kommandant der Einsatzeinheit Steiermark und ebenso stellvertretender Referatsleiter des Einsatzreferats. Mit 2019 übernahm er die Funktion des Referatsleiters sowie des stellvertretenden SPK von Graz.

Generalmajor Helmut Richter
Seine Karriere bei der Exekutive begann Beamte in den frühen 90er Jahren. Seine ersten Erfahrungen sammelte er im Wachzimmer Finanz. Nach vier Jahren entschloss sich der Polizist für eine Ausbildung zum dienstführenden Beamten. Nach der Absolvierung des weiterführenden Lehrgangs verschlug es ihn ins Wachzimmer Andritz. Dort war er ein Jahr lang als Wachkommandant im Einsatz, ehe er sich für eine Karriere als leitender Beamter entschied. 2002 wurde er stellvertretender Kommandant der Landesverkehrsabteilung. Nach mehreren weiteren Stationen übernahm er 2005 die stellvertretende Leitung des Einsatzreferats des Stadtpolizeikommandos Graz. Diese Funktion übte er bis 2012 aus. Anschließend hatte er bis dato die Leitung des Büros für Qualitäts- und Wissensmanagements inne. Nun widmet er sich im Büro Organisation, Strategie und Dienstvollzug neuen Aufgaben. In 29 Jahren bei der Exekutive zeigte der Beamte stets großes Engagement. Das wird vor allem bei einem Blick in seinen Personalakt deutlich: Die Liste an Zusatzqualifikationen sowie Aus- und Weiterbildungen ist lange.
Landespolizeidirektor Gerald Ortner dazu: „Das zeigt, dass Hofrat Helmut Richter von Beginn an einen hohen persönlichen Einsatz gezeigt hat. Dafür wird er in der Kollegenschaft sehr geschätzt. Außerdem hat er sich über die Jahre durch einen kompetenten aber vor allem auch menschlichen Führungsstil ausgezeichnet. Er wird auch seine neuen Aufgaben wie zuvor mit höchstem Engagement und auf professionellster Ebene wahrnehmen.“
Innenminister Gerhard Karner betonte im festlichen Rahmen in Wien, dass alle heute ernannten Führungskräfte während ihrer Karriere bei der Polizei immer wieder bewiesen haben, dass sie die steirische Polizei in eine erfolgreiche Zukunft führen können.

Geschäftsbereich A unter neuer Leitung

Steiermark.- Generalmajor Joachim Huber zeigt seit 31 Jahren in verschiedensten Bereichen der österreichischen Exekutive größtes Engagement. Nun übernimmt er eines der höchsten Ämter bei der steirischen Exekutive und wird stellvertretender Landespolizeidirektor und Leiter des Geschäftsbereichs A.

Joachim Huber blickt auf eine steile Karriere bei der Exekutive zurück. Die Begeisterung für den Polizeiberuf wurde ihm sozusagen bereits in die Wiege gelegt. Auch sein Vater war Jahrzehnte lang für die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer im Einsatz. Sein bisheriger beruflicher Werdegang war durch Flexibilität, großen Fleiß, die stetige Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung – er absolvierte mehrere akademische Studien – aber auch durch das daraus resultierende große Know-How geprägt. Diese Eigenschaften konnte der neue stellvertretende Landespolizeidirektor bereits in zahlreichen Einsätzen unter Beweis stellen. Nach über drei Jahrzehnten im Polizeidienst – vom Dienst in einer Basisdienststelle bis zur Büro- und Abteilungsleiterebene – konnte er zahlreiche wichtige Erfahrungen für seine neue Position sammeln.

Beeindruckende Laufbahn
Joachim Huber trat 1990, wenige Tage vor seinem 19. Geburtstag, in den Bundesdienst ein. Nach seiner Grundausbildung zum Gendarmeriebeamten verrichtete er seinen Dienst zunächst auf den Gendarmerieposten Kapfenberg und Gratkorn, bevor er im Jänner 1995 zum frühest möglichen Zeitpunkt seine Ausbildung zum leitenden Beamten an der Sicherheitsakademie in Mödling begann und im Dezember 1996 erfolgreich mit der Dienstprüfung und gleichzeitigen Ernennung zum Leutnant abschloss. Nach einer kurzen Station im Einsatzreferat des Landesgendarmeriekommandos Steiermark, übernahm er im Juni 1997 die Leitung des Bezirksgendarmeriekommandos Voitsberg und war damit einer der jüngsten Bezirksgendarmeriekommandanten Österreichs.

Viele Jahre Erfahrung in leitenden Positionen
Bis 2002 übte er dieses Amt aus, bevor es ihn zunächst als jeweils stellvertretender Leiter in die Kriminalabteilung des Landesgendarmeriekommandos und anschließend ins Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive Steiermark verschlug. Es folgten Zuteilungen in andere Bundesländer, bis er 2010 die Leitung des damals noch im Aufbau befindlichen Teams für Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Dieses Amt sollte er elf Jahre lang innehaben.
Darüber hinaus gehörte die Teilnahme an Projekten im Bundesministerium für Inneres (ua. Aktionsplan Sicheres Österreich, Europameisterschaft 2008/Subteam Schulung), aber auch im Ausland in der Türkei, Rumänien und Kroatien in diesem Zeitraum zu den dienstlichen Herausforderungen Hubers.
Im Juni 2020 wechselte er vorübergehend ins Bundesministerium für Inneres, wo er den Neuaufbau und die Leitung der Kommunikationsabteilung (Abteilung I/5) übernahm. Jetzt kehrt der gebürtige Steirer in sein Heimatland zurück und übernimmt die Agenden des stellvertretenden Landespolizeidirektors bzw. des Leiters des Geschäftsbereichs A (Strategie und Einsatz). Auch hier bringt er bereits Erfahrungen mit, denn mit Juni 2019 war er mit der Leitung des Büros Organisation, Strategie und Dienstvollzug, betraut worden.

Landespolizeidirektor Gerald Ortner betonte die Wichtigkeit des Amtes des stellvertretenden Landespolizeidirektors. Mit Joachim Huber habe er eine vertraute und äußerst kompetente Führungspersönlichkeit an seiner Seite, der die besten Voraussetzungen und viele Erfahrungen mitbringe.


Ebenso war es Innenminister Gerhard Karner ein großes Anliegen, dem neubestellten Landespolizeidirektor-Stellvertreter persönlich seine Wertschätzung auszudrücken. Generalmajor Huber verfüge über die notwendigen Fähigkeiten wie Innovationsgeist und hohe Flexibilität.

Außerhalb seines dienstlichen Wirkungskreises ist der neue stellvertretende Polizeidirektor vor allem als Familienmensch bekannt. Er hat drei Töchter. Seine älteste Tochter setzte die Familientradition fort und ist ebenfalls Polizistin. Sofern er die Zeit dafür findet, geht er auch zahlreichen Hobbies nach: Er besitzt den Jagd- sowie Segelschein und genießt gerne ausgiebige Radtouren.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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