LKH Bad Aussee – Umstieg auf 5-Tages Chirurgie geplant

Es ist wieder mal soweit – gestern, 1.4., haben die MitarbeiterInnen erfahren, dass die KAGES ab Juni die Chirurgie in Bad Aussee zu einer 5 Tagesstation „abmontieren“ will , d.h. offenbar: keine orthopädischen OPs wie Hüft – und Knieprothesen, keine Versorgung /OP bei  akuten Knochenbrüchen, akutem Blinddarm, bei Verkehrsunfällen o. Ä. (und das im Tourismusgebiet), weil die Station jeden Freitag ab 15.00 „gesperrt ist . Wer an diesem Tag „vorhersehbar“ nicht entlassen werden kann, wird natürlich auch nicht hier operiert.
Es gibt für die LKH MitarbeiterInnen am 06.04. um 14.00 eine Betriebsversammlung im Kurhaus Bad Aussee, auch eine Demonstration ist geplant. Bei der Versammlung werden auch KAGES – Vorstand Dr. Gerhard Stark und der Vorsitzende des KAGES – Aufsichtsrates, Günter Dörflinger, anwesend sein. Neuer Vorstand, alte Pläne.

Die Vorhaben sind mittlerweile offiziell von der KAGES bestätigt und mit Personalmangel begründet worden.

Man erwartet seitens der Bevölkerung ein entsprechendes Vorgehen der Bürgermeister der Region!!!

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Comments

  1. LKH Bad Aussee unter Dauerbeschuß. Angefangen durch Herrn Drexler unserer wohlgesinnten Landesregierung und fortgesetzt durch die zuständigen Zerstörrer unseres über die Gemeindegrenzen beliebtes Krankenhauses. Warum werden aus dem Ennstal und aus dem Paltental wohl Kranke freiwillig in das LKH Bad Aussee zur Behandlung kommen. Nicht nur weil es hier schön ist, sondern wegen der vorzüglichen Betreuung während eines Spitalaufenthaltes. Was ich sehr vermisse ist, daß unsere ÖVP Bürgermeister aller 3 Gemeinden bisher kaum zum Erhalt des Krankenhauses öffentlich in Erscheinung traten. Wurden doch von der Bevölkerung gewählt, daß auch deren Sorgen und Interessen vertreten werden. Es gab in Bad Aussee einmal einen Rechtsanwalt dessen Spruch bei einem verlorenen Prozess war: „LEIDER VERSPIELT“ So wird es auch beim Krankenhaus sein. Mann denke an Rottenmann, die mit allen Mitteln um den Erhalt kämpfen. Hätten die Bürgermeister der 3 Ausseelandgemeinden das nicht auch machen können ??? Was ist
    mit unserem Landeshauptmann, der glaublich doch einen sehr guten Kontakt zum Ausseer Bürgermeister hat. Wird doch nicht nur wegen einer guten Jause kommen. Überhaupt würde ich sagen, schließen wir uns dem Bundesland Oberösterreich an, somit sind wir für das Land Steiermark kein notwendiges Übel mehr.

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