Lehár Festival Bad Ischl stellt Weichen für die Zukunft, Freude auf 2024:Brigitte Stumpner folgt Hannes Heide als Präsidentin des Lehár Festivals Bad Ischl,Bürgermeisterin Kulturreferentin Ines Schiller wird Vizepräsidentin

Die Bad Ischler Unternehmerin Brigitte Stumpner folgt dem Europaabgeordneten Hannes Heide des renommierten Kulturbetriebs nach und wurde zur neuen Präsidentin des Festival gewählt, Bürgermeisterin Ines Schiller zu ihrer Stellvertreterin.  „Mit großem Respekt und gleichzeitig mit Freude übernehme ich diese Tätigkeit für die kommenden Jahre. Seit 2004 gehöre ich dem Vorstand an und konnte so das Vereinsgeschehen bereits viele Jahre miterleben. Das Haus ist sowohl wirtschaftlich als auch künstlerisch bestens aufgestellt“, freut sich die neue Präsidentin: „Deshalb gilt mein ganz persönlicher Dank dem Altpräsidenten MEP Hannes Heide, der es geschafft hat, sowohl die finanzielle Gebahrung solide zu gestalten, als auch die künstlerische Qualität stark anzuheben. Den neu gewählten Vorstand erwarten sicherlich sehr spannende Jahre, denn zum einen gilt es, das Bestehende zu erhalten, und zum anderen, das Festival weiter zu entwickeln.“ „Die Wahl von Brigitte Stumpner zur neuen Präsidentin des Festivals ist ein deutliches Signal für die Verbindung von Kultur, Wirtschaft und Tourismus. Dass eine Frau, die aus der Wirtschaft kommt, für eine erfolgreiche Präsidentschaft eines Kulturfestivals steht, dafür gibt es in Österreich ja schon ein gutes Beispiel“, macht Bürgermeisterin und Kulturreferentin Ines Schiller, die zur Vizepräsidentin und Finanzreferentin-Stellvertreterin gewählt wurde, deutlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.  

Dem neuen Vorstand gehören weiters Monika Quell, Verena Schweiger, Tourismusdirektor Jakob Reitinger und Mag. Günter Weigelt an. Die Fraktionen des Bad Ischler Stadtrates werden zudem durch Stadtrat Walter Erla, Mag. Martin Demel und Dr. Harald Kotschy in dem Gremium vertreten. Mitglieder im Festivalvorstand sind auch Ehrenpräsident Bürgermeister a. D. Helmut Haas sowie die Ehrenmitglieder Dr. Silvia Müller und Prof. Dr. Michael Lakner. Als Rechnungsprüfer fungieren Dr. Stefan Lahnsteiner und Franz Vockenhuber. Hannes Heide bedankte sich in seiner Abschiedsrede bei den ausgeschiedenen Mitgliedern aus ihren Vorstandsfunktionen.

Besonderer Dank gilt auch Anton Fuchs, der in den vergangenen Jahren als Vizepräsident des Festivals fungiert hatte. Heide war mehr als 18 Jahre in verschiedenen Funktionen tätig, zuerst als Vizepräsident und ab 2007 als Präsident dieser Kultureinrichtung. Er erinnerte daran, wie sich diese Operetten-Festspiele auch geprägt durch die künstlerische Arbeit von Michael Lakner und in der Folge Thomas Enzinger entwickeln konnte und als lebendiger Bestandteil nicht nur des Ischler sondern des österreichischen Kulturlebens bestätigte. „Die Operette hat Zukunft! Das zeigen wir in Bad Ischl immer aufs Neue und wir sind nicht umsonst Oberösterreichs größtes Kulturfestival“, schloss Heide, der sich auch über und auf die Kooperation und Mitwirkung des Lehár Festival bei der Kulturhauptstadt Europas 2024 besonders freut. 

Auf der Tagesordnung der Generalversammlung fand sich nicht nur die Neuwahl von Vorstandsmitgliedern, beschlossen wurde auch das ausgeglichene Budget des Lehár Festivals für das Jahr 2022, das sich auf Einnahmen und Ausgaben von rund 1,4 Millionen Euro beläuft. Zwei Drittel der Einnahmen sind Erlöse aus Kartenverkäufen, weitere 5 Prozent werden durch Sponsoring, Spenden, Mitgliedsbeiträge etc. erzielt. Damit hat das Lehár Festival einen beachtlich hohen Eigenfinanzierungsanteil.  Intendant Thomas Enzinger gab auch einen Rückblick über die erfolgreich abgelaufene Saison des Vorjahres sowie über die aktuelle finanzielle Lage. Das Festival geht ohne Verbindlichkeiten in die heurige Sommersaison. Auf dem Programm stehen „Wiener Blut“ von Johann Strauß, „Frau Luna“ von Paul Lincke und „Wiener Frauen“ von Franz Lehár. Der Spielplan enthält auch noch weitere Angebote wie ein Konzert zu „Legenden des Tonfilms“ oder das Musikkaberett „Kabarette die Operette“. Gemeinsam mit der Universität Salzburg und der Anton Bruckner-Privatuniversität Linz wird sich ein wissenschaftliches Symposium mit dem Kontext von Linckes „Frau Luna“ beschäftigen. „Der Vorverkauf gestaltet sich wiederum sehr erfreulich und die Vorfreude auf die kulturellen Ereignisse ist groß“, konnte Intendant Enzinger berichten.


Bildnachweis: ©Foto Hofer

Wiener Frauen“ von Franz Lehár steht heuer auf dem Spielplan, darauf weisen die „Ischler Frauen“ Brigitte Stumpner, Verena Schweiger, Monika Quell, Barbara Schenner und Ines Schiller bei der Generalversammlung des Lehár Festivals hin. 
(vlnr.): Europaabgeordneter Hannes Heide, die neue Präsidentin des Lehár Festivals Brigitte Stumpner, Bürgermeisterin und Vizepräsidentin Ines Schiller, Intendant Thomas Enzinger.
(vlnr.): Dr. Harald Kotschy, Monika Quell, Jakob Reitinger, Ines Schiller, Mag. Martin Demel, Brigitte Stumpner, Hannes Heide, Thomas Enzinger und Verena Schweiger.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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