Alpinunfall Hohentauern, Bezirk Murtal

Ergänzung zu Presseaussendung 24. März/4 der Polizei Steiermark:
„Nachdem der schwerverletzte Alpinist im unwegsamen und alpinen Gelände lokalisiert werden konnte setzte der ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus 14 nach einem ersten Überflug sofort seinen Notarzt an der Unfallstelle im unwegsamen und alpinen Gelände ab.“, berichtet Einsatzleiter der Bergrettung Hohentauern Christoph Kandler. „Im Tal wurde die Rettung aus der Luft vorbereitet. Dazu wurde aufgrund der Tatsache, dass der Alpinist schwer verletzt war unser Begrettungsarzt Dr. Peter Höfler gemeinsam mit dem ÖAMTC-Flugretter ebenfalls zum Verletzten geflogen. Gleichzeitig machten sich auch Bergretter mit unserem geländegängigen Spezialfahrzeug am Weg Richtung Notfallort.“ Der Verletzte wurde danach notfallmedizinisch erstversorgt und nach ins LKH Graz geflogen.“ Im Einsatz standen 12 Bergretter:innen der Bergrettung Hohentauern, die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern sowie der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark.
Foto: Bergrettung Steiermark

Alpinunfall Hohentauern, Bezirk Murtal. – Donnerstagnachmittag, 24. März 2022, stürzte ein 39-Jähriger bei einer Bergtour rund 130 Meter ab. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins LKH Graz gebracht. Der 39-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz ging in den Morgenstunden von der Edelrautehütte über den Großen Hengst weiter auf den Großen Bösenstein. Nachdem er den Gipfel erreichte, stieg der Leibnitzer den Ostgrat in Richtung Hauseck ab. Nach kurzer Zeit rutschte der Mann im Ostgrat im Schneefeld weg und kam zu Sturz. In weiterer Folge stürzte der Bergsportler etwa 60 Meter über felsiges Gelände ab, landete im Schnee und rutschte weitere 70 Meter im Schneefeld abwärts. Nachdem der Mann wieder zu sich kam, wählte er den Notruf, konnte aber keine genauen Angaben zu seinem Standort machen. Dadurch gestaltete sich die Suchaktion sehr schwierig. Erst als zwei unbeteiligte Skitourengeher auf die Hilfeschreie des Verunfallten reagierten, konnten diese die Koordinaten des Unfallortes durchgeben. Der Notarzthubschrauber Christophorus 14 konnte den schwer Verletzten mittels Tau zur Edelrautehütte und in weiterer Folge ins LKH Graz bringen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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