Vor den Vorhang: Alexander Kalss, geschäftsführender Gesellschafter bei Alpenparks Hagan Lodge, ist ARF – Unternehmer der Woche

Das Ausseer Regionalfernsehen setzt die Serie mit dem Titel „UnternehmerIn der Woche“ fort. Viele Personen kennen zwar die Betriebe, die von diesen Persönlichkeiten geführt werden, aber nicht unbedingt Näheres zu ihrem Werdegang und zu ihren Werthaltungen.

Diesmal stellen wir Alexander Kalss, geschäftsführender Gesellschafter bei Alpenparks Hagan Lodge, vor. Alexander führt ein Unternehmen, an dem er auch maßgeblich beteiligt ist.

1. Kannst du deinen bisherigen Lebensweg kurz darstellen?

Elektriker Lehre bei Elektro – Hentschel, 15 Jahre Elektriker, Automatisierungstechniker und Monteur bei der Firma Wieser dann Kurtz Maschinenbau, seit 2005 in der Hagan Lodge als GF

2. Wie groß ist dein Betrieb?

Es sind gesamt 350 Betten in 62 Lodges, ein Restaurant und ein Rezeptionsgebäude,

10 Mitarbeitern für die Vermietung und 8 Mitarbeiten in der Gastronomie (Verpachtet)

3. Was ist deine Motivation, Unternehmer zu werden, gewesen?

Ich wurde eigentlich von meinen Gesellschaftern ins kalte Wasser geworfen, und als Geschäftsführer bestellt. Ich hatte am Anfang sehr zu kämpfen, aber ich wurde von den Gesellschaftern und auch den Mitarbeitern immer sehr unterstützt.

Meine Motivation war und ist, die Anlage so gut wie möglich zu betreiben, damit unsere Gäste zufrieden nach ihrem Urlaub sagen, wir kommen gerne wieder.

4. Welche Eigenschaften muss deiner Meinung nach ein Unternehmer haben?

In meiner Position als Unternehmer, ist die Kommunikation zu den Eigentümern, zum Personal und natürlich den Gästen sehr wichtig. Dabei sind die Eigenschaften, flexibel, positiv, freundlich, gut und schnell improvisieren können, für mich die Wichtigsten. Man sollte an jeder Position im Betrieb, selbst arbeiten können.

5. Was sind deine wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen gewesen?

Das wir uns 2008 entschieden haben, mit der AlpenParks Gruppe zusammen zu gehen.

Dadurch konnten wir unser Lodge perfekte Vermarkten und Betreiben, und 2017 auch noch erweitern.

6. Was kommt in Zukunft auf deine Branche zu? Welche Entwicklungen siehst du?

Das größte Problem ist der Personalmangel, die Bereitschaft an Tagen zu arbeiten wo Freunde und bekannt vielleicht frei hätten.

Die Hotellerie wird auch in Zukunft den Urlaub nicht nur von Montag bis Freitag anbieten können, und an den Wochenenden zusperren, 

Daher werden in Zukunft die Betriebe, die wenig Personal brauchen auch besser über die Runden kommen. 

7. Was soll der Staat an Rahmenbedingungen verändern?

Die Wirtschaftsbetriebe sind der Grund, warum es uns gut geht und wir uns alle einen guten Lebensstandard leisten können. Dies sollte von der Politik auch unterstützt werden.

Sie sollten Betriebe und Menschen die bereit sind etwas zu riskieren, mehr unterstützen

Und der Staat sollte das nicht arbeiten wollen, weniger unterstützen, wir brauchen nicht neu Arbeitsplätze, wenn die vorhandenen nicht mehr besetzt werden können……

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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