Vor den Vorhang: Ivo Tadic, Bauunternehmen&Zimmerei in Altaussee, ist ARF – Unternehmer der Woche

Das Ausseer Regionalfernsehen setzt die Serie mit dem Titel „UnternehmerIn der Woche“ fort. Viele Personen kennen zwar die Betriebe, die von diesen Persönlichkeiten geführt werden, aber nicht unbedingt Näheres zu ihrem Werdegang und zu ihren Werthaltungen.

Diesmal stellen wir Ivo Tadic, Bauunternehmen&Zimmerei, in Altaussee vor. Bau Tadic ist ein echter Familienbetrieb, die Nachfolge ist bereits gesichert

Kannst du deinen bisherigen Lebensweg kurz darstellen?

Ich wurde am 24.05.1965 in Straza, Bosnien und Herzegowina, geboren und habe im ehemaligen Jugoslawien alle schulischen und beruflichen Ausbildungen dort, aber auch teilweise in Schweden abgeschlossen. Ab 1991 in Aussee war ich bei der Zimmerei Herbert Pichler in Altaussee beschäftigt, 2002 entschloss ich mich zur Selbstständigkeit. 1992 habe ich Sonja habe ich geheiratet, dazu kamen 2 Kinder, Patrik und Patrizia ( Skin & more cosmetics in Bad Aussee).

Wie groß ist dein Betrieb?

Zur Zeit beschäftige ich zwischen 10-25 Personen

Was ist deine Motivation, Unternehmer zu werden, gewesen?

Motivation ist immer ist dann gegeben, wenn man etwas bewegen, wenn man sich selber etwas beweisen will und wenn man selber entscheiden darf, ob man sich auf eine neue Herausforderung einlässt.

Welche Eigenschaften muss deiner Meinung nach ein Unternehmer haben?

Man muss arbeitswillig (zT bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten), diplomatisch sein, Ordnung und Selbstdisziplin haben.

Was sind deine wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen gewesen?

Der erste Schritt in die Selbstständigkeit  war und ist immer die wichtigste Entscheidung, und nachher den Betrieb schrittweise zu vergrößern (aus der kleinen Zimmerei ist ein gutlaufender kleiner Baubetrieb geworden) und meine gesamte Familie, besonderes Nachfolger Patrik,  in den Betrieb zu integrieren).

Was kommt in Zukunft auf deine Branche zu? Welche Entwicklungen siehst du?

Es wird sicher welche geben, auf die muss sich vor allem mein Sohn einstellen (er ist besonders ehrgeizig und hat  sich jetzt schon sehr hohe  Ziel gesetzt).  Ich nehme an, dass er einige Dinge im Betrieb verändern will und muss (Modernisierungen und Digitalisierungen).

Was soll der Staat an Rahmenbedingungen verändern?

Er muss die Lehre  mit allen Mitteln  fördern, es braucht weniger Theoretiker, mehr Praktiker

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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