4 Einsätze für Alpinen Rettungsdienst Gesäuse

12.03. – 7:30 Uhr: Lawinenabgang auf der Nordseite des HexenturmsZwei Skitourengeher lösen im Aufstieg durchs Bärenkar eine eine Schneebrettlawine aus, beide werden mitgerissen. Der ältere der Beiden wird ca 300m über teilweise felsdurchsetztes Gelände mitgerissen, jedoch nicht verschüttet. Er konnte schwer verletzt vom NAH C99 geborgen werden, der zweite Skitourengeher konnte sich nach wenigen Metern an einem Busch festhalten und blieb unverletzt, er wurde von der Bergrettung ins Tal gebracht.Beim Einsatz im BR-Gebiet Eisenerz bzw der Bergrettung Landl waren unter anderem 2 Admonter Hundeführer der Bergrettung Steiermark Lawinen- und Suchhundestaffel sowie ein Admonter Bergretter im Einsatz.

12.03. – 12:00 Uhr: Verletzter Skitourengeher FestkogelBei der Abfahrt vom Festkogel verletzt sich ein Skitourengeher am Knie – Taubergung durch NAH C14, Versorgung durch Notarzt und Bergrettern beim Rüsthaus Johnsbach. 10 Admonter Bergretter waren im Einsatz.

12:03. – 17:30 Uhr: Abgängiger Skitourengeher GscheideggkogelBei der Abfahrt vom Gscheideggkogel war plötzlich ein Skitourengeher einer dreiköpfigen Gruppe nicht mehr auffindbar. Der Rest der Gruppe wählte daraufhin den Notruf. Zwei Hubschrauber wurden angefordert sowie ein terrestrischer Sucheinsatz gestartet. Kurz darauf wurde der Vermisste im Tal von einem Alpinpolizisten angetroffen. Inzwischen hatte der Rest der Gruppe ein weiteres Problem – trotz Stirnlampen konnten sie in der Finsternis nicht mehr abfahren und entschlossen sich zu Fuß weiter abzusteigen. Sie wurden erschöpft von einer Bergrettungsmannschaft aufgefunden und mit dem Einsatzfahrzeug Ranger ins Tal gebracht. Im Einsatz waren 19 Admonter Bergretter, ein Alpinpolizist, NAH Christophorus 17 sowie der Polizeihubschrauber Libelle Stmk.

13.03. – 12:30 Uhr: Beinfraktur LahngangkogelBei der Abfahrt vom Lahngangkogel kollidierte ein Skitourengeher mit einem Baum und brach sich dabei ein Bein. Der angeforderte NAH C17 hat den Verletzten mittels Tau geborgen. Am Landeplatz auf der Kaiserau wurde er von Notarzt und Bergrettern versorgt und anschließend ins UKH Kalwang geflogen. Im Einsatz waren 11 Admonter Bergretter sowie 2 Alpinpolizisten.

Quelle: Alpiner Rettungsdienst Gesäuse

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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