ÖSV Wintersportsplitter: FIS Skiflug WM 2024 | Offizielle Fahnenübergabe an Kulm/Bad Mitterndorf

Im Rahmen der abschließenden Medaillenfeier der Skiflug-WM 2022 in Vikersund (NOR) wurde gestern Abend die FIS-Fahne offiziell an eine ÖSV-Delegation übergeben. Der Schlusspunkt der 27. Titelkämpfe im Skifliegen war gleichzeitig der Startschuss für die FIS Skiflug Weltmeisterschaften Kulm/Bad Mitterndorf 2024. In zwei Jahren werden zum bereits sechsten Mal internationale Titelkämpfe in der Steiermark durchgeführt, zuletzt wurde 2016 am Kulm um Medaillen geflogen.

„Wir haben in Norwegen eine schöne Veranstaltung erlebt. Jetzt freuen wir uns auf die Heim-WM in Bad Mitterndorf und werden alles daran setzen, um uns in zwei Jahren als perfekter Gastgeber zu präsentieren. Das Skifliegen am Kulm ist eine der spektakulärsten Sportveranstaltungen mit einer ruhmreichen Geschichte. Mit der Durchführung der FIS Skiflug Weltmeisterschaften 2024 soll diese Geschichte nicht nur um ein Kapitel reicher werden, sondern auch Begeisterung für den Skisprungsport in Österreich geweckt werden“, so ÖSV-Vizepräsident Alfons Schranz, der gemeinsam mit seinem ÖSV-Amtskollegen Bernhard Zauner, Klaus Neuper (Bürgermeister Bad Mitterndorf), Christoph Prüller (OK-Verantwortlicher) und Jacqueline Stark (ÖSV) die FIS-Fahne in Norwegen in Empfang nahm.

Klaus Neuper, Jacqueline Stark, Alfons Schranz, Bernhard Zauner und Christoph Prüller (v.l.) bei der offiziellen Fahnenübergabe. (Foto: ÖSV/Fettner)

Christoph Prüller, Klaus Neuper, Alfons Schranz, Jacqueline Stark und Bernhard Zauner (v.l.) bei der offiziellen Übernahme der FIS-Fahne. (Foto: ÖSV/Fettner)

Rang 14 für Resch bei Junioren Weltmeisterschaft im Slopestyle

Vom 09 bis 13. März 2022 fand für die Junioren Freeski-Weltelite das Highlight der Saison in Leysin (CH) statt. Auf einem anspruchsvollen Slopestyle Kurs konnten die vier jungen Österreicher zeigen, was in Ihnen steckt.

Neben einem enorm starken Teilnehmerfeld war das ÖSV Freeski Team im Slopestyle mit vier der besten Nachwuchsathleten des Landes vertreten. Europacup Athlet Luis Resch (ST), führte das österreichische Aufgebot an. Der junge Steirer konnte seine internationale Klasse im Slopestyle unter Beweis stellen und zog als einziger Österreicher in das Finale der Besten-18 Herren ein. Letztlich belegte Resch einen guten 14 Platz. „In meinem ersten Run hatte ich leider einen Sturz, dann lag der ganze Fokus auf meinem zweiten Run. Diesen konnte ich leider nicht so sauber wie geplant runterbringen, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Schifahren.“, so Resch.
Der Tiroler Nachwuchs Freeskier, Florian Pale (T), belegte im Slopestyle einen guten 21 Rang und verpasste um knappe 2.33 Punkte den Einzug in das Slopestyle Finale. Auch Andreas Penz (Rang 30) und Andre Wieser (Rang 34) konnten bei diesem Saisonhöhepunkt wichtige Erfahrungen sammeln.

„Es war ein wirklich geniales Event für unsere Athleten. Beste Bedingungen und eine top Organisation mit tollem Rahmenprogram haben diese Junioren Weltmeisterschaft zu etwas ganz Besonderem gemacht. Die Jungs waren hoch motiviert und fokussiert, jeder konnte sportlich eine gute Leistung zeigen und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.“ resümiert Felix Prankl (Gruppentrainer Europacup) die Eindrücke in Leysin. Generell wird deutlich, dass der Freeski Sport eine stetige Entwicklung vorzuweisen hat. „Das Niveau war wirklich hoch, die Konkurrenz schläft nicht. Es ist jedoch großartig zu sehen, dass eine konstante Weiterentwicklung in unserem Sport stattfindet.“, so Prankl. 
Für das Europacup Team geht es nun nach Laax (CH), hier findet ein weiterer EC-Slopesytle von 15. – 18.03.2022 statt.

Eric Dovjak erobert Big-Air-Gold bei Junioren-WM

Eric Dovjak hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Snowboard-Freestyle-Bewerbe in Leysin (SUI) Gold im Big Air erobert! Der Kärntner setzte im Finale sowohl einen „Backside Triple Cork 1440“ als auch einen „Switch Backside 1260“ perfekt in den Schnee und triumphierte vor dem Japaner Taiga Hasegawa und dem Südkoreaner Lee Chaeun.

„Ich habe mir im Vorfeld der WM angeschaut, was meine Konkurrenten so draufhaben. Ich habe meine Tricks danach so darauf abgestimmt, um eine Chance zu haben, vorne mitzufahren – und das hat am Ende perfekt funktioniert“, freute sich Dovjak. „Natürlich muss alles zusammenpassen, um die Sprünge im Contest dann auch tatsächlich zu stehen. Meine Gegner haben vom Schwierigkeitsgrad her ähnliche Tricks gezeigt, aber ich habe bei der Ausführung den entscheidenden Vorsprung herausgeholt“, ergänzte der 17-jährige Ferlacher, der die 7. Klasse im BG/BRG Mössinger in Klagenfurt besucht.

ÖSV-Freestyle-Nachwuchscoach Mathias Weissenbacher stellte seinem Schützling, der dem ÖSV-Förderkader angehört, ein hervorragendes Zeugnis aus: „Eric hat schon seinen Quali-Heat gewonnen und danach auch das Finale bei schwierigen Bedingungen taktisch sehr schlau angelegt. Am Ende haben die größere Höhe und Weite bei seinen Jumps für ihn den Ausschlag gegeben“, sagte Weissenbacher.

Für den Kärntner Dovjak ist Landsfrau und Big-Air-Doppelolympiasiegerin Anna Gasser klarerweise ein großes Vorbild: „Es ist beeindruckend, was sie alles erreicht hat. Ich möchte dort hinzukommen, wo sie überall schon gewesen ist“, betonte der ÖSV-Rookie und meinte damit Starts bei Weltmeisterschaften, X-Games und Olympischen Spielen. „Aber zunächst geht es einmal darum, im Weltcup Fuß zu fassen und Erfahrungen zu sammeln, um zu wissen, wie es dort abgeht“, erklärte Dovjak.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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