Fünf Rennen in neun Tagen – die Raceboarder sind im Saisonfinish voll gefordert

Die Raceboarder sind im Finish der Weltcupsaison 2021/22 mit fünf Rennen innerhalb von neun Tagen noch einmal voll gefordert! Am kommenden Wochenende stehen in Piancavallo (ITA) ein Parallelslalom und ein Mixed-Teambewerb auf dem Programm. Am Mittwoch, 16. März, wird in Rogla (SLO) der letzte Parallelriesentorlauf in diesem Winter gefahren, ehe am 19. und 20. März in Berchtesgaden (GER) die Punktejagd mit einem Einzel- und einem Team-PSL abgeschlossen wird.

Nach den Olympia-Erfolgen in Peking mit Gold für Benjamin Karl und Silber für Daniela Ulbing im PGS hat das ÖSV-Team auch im Weltcup noch einige Chancen auf eine Kristallkugel. Ulbing führt sowohl die Gesamt- als auch die PSL-Wertung (gemeinsam mit der Schweizerin Julie Zogg) an und liegt im Parallelriesentorlauf auf Rang zwei. Im PGS ist auch Sabine Schöffmann als aktuelle Vierte noch im Rennen um den Disziplinensieg. Bei den Herren liegt Arvid Auner in der PSL-Wertung auf Platz eins, mit Andreas Prommegger (2.), Benjamin Karl (4.), Fabian Obmann (5.) und Alexander Payer (7.) rangieren vier weitere ÖSV-Boarder in den Top 7. Im Teamweltcup gibt es durch Auner/Julia Dujmovits und Payer/Schöffmann eine rot-weiß-rote Doppelführung, und auch im Nationencup der Parallelboarder ist Österreich derzeit die Nummer eins.

Daniela Ulbing hat sich nach den Olympischen Spielen einige Tage Auszeit ohne Schneekontakt gegönnt. „Das hat mir sehr gutgetan, um die Batterien wieder aufzuladen. Jetzt war ich aber schon wieder hungrig auf das Training in dieser Woche auf der Turrach. Ich will in den letzten Rennen noch einmal zeigen, was ich draufhabe“, erklärt Ulbing, die sich jedoch an keinen Weltcup-Rechenspielen beteiligen möchte. „Ich bin sehr entspannt, weil ich ja noch nichts in der Hand habe, was ich verlieren könnte. Die Saison war für mich bisher schon richtig gut. Sollte es noch eine Zugabe geben, dann nehme ich sie natürlich gerne mit“, ergänzt die Kärntnerin.

Arvid Auner hat Anfang Jänner beim PSL-Doppel in Bad Gastein groß abgeräumt. Seinem Weltcup-Premierensieg im Einzel durch einen Erfolg im großen Finale gegen seinen Zimmerkollegen Benjamin Karl ließ er den Teamtriumph an der Seite von Julia Dujmovits folgen. „Ich bin im Slalom sehr gut in Form – das Brett macht das, was ich will. Auch beim Training auf der Turrach waren viele lässige Schwünge dabei, das ist noch eine zusätzliche Motivation für die bevorstehenden Rennen“, sprüht Auner voller Tatendrang.

Auch Benjamin Karl rangen Auners Trainingsleistungen im Parallelslalom Respekt ab: „Wenn er das in den Rennen umsetzt, wird er nur schwer zu schlagen sein“, so Karl, der zuletzt noch am Set-Up seiner neuen Slalombretter gefeilt hat. „Ich hoffe, dass das Slalomboard jetzt so gut funktioniert wie das PGS-Brett in China“, sagt der Olympiasieger mit einem Augenzwinkern. Zur Erinnerung: Karl war erst unmittelbar vor den Winterspielen auf ein neues PGS-Board umgestiegen, mit dem er in Peking dann auch prompt Gold holte.

*** ÖSV-Aufgebot für die Weltcup-Parallelrennen in Piancavallo (ITA): ***

Damen (4): Julia Dujmovits (B), Claudia Riegler (S), Sabine Schöffmann, Daniela Ulbing (beide K).

Herren (7): Arvid Auner (ST), Benjamin Karl (NÖ), Aron Juritz, Fabian Obmann, Alexander Payer (alle K), Lukas Mathies (V), Andreas Prommegger (S).

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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