Alpinunfälle im Gesäuse

Admont, Bezirk Liezen. Alpine Notlagen und eine schwere Verletzung forderten am Samstag, 5. März 2022, Alpinpolizei und Bergrettung. Auch zwei Rettungs- und ein Polizeihubschrauber standen im Einsatz.

Eine vierköpfige Skitourengruppe, zwei Männer (69, 70) und zwei Frauen (58, 61) aus Niederösterreich war gegen 12.40 Uhr im Bereich des „Rotkogel“ in Johnsbach unterwegs. Bei der Abfahrt in der „Rotkogelrinne“ geriet die Gruppe zu weit nach links in steiles, felsdurchsetztes Gelände. Die beiden Frauen wagten keine Weiterfahrt und setzten einen Notruf ab. Die beiden Männer setzten ihre Abfahrt fort. Dabei stürzte der 70-Jährige aus dem Bezirk Amstetten und überschlug sich mehrmals. Der Mann wurde von seinem Begleiter erstversorgt.

Hubschrauber im Einsatz

Der Polizeihubschrauber brachte die in Not geratenen Frauen mittels Taubergung in Sicherheit. Der verletzte 70-Jährige wurde vom Rettungshubschrauber C99 geborgen und in das LKH Amstetten geflogen. Rund 40 Mitglieder der Bergrettungsortstellen Admont und Trieben sowie die Alpinpolizei Liezen standen im Einsatz.

Zeitgleicher Unfall

Am „Leobner“ verletzte sich zeitgleich eine 41-jährige Skitourengeherin aus Wien. Am Gipfel angelangt verdrehte sie sich bei der Demontage des Steigfelles das rechte Knie. Eine Abfahrt war nicht mehr möglich. Die Frau wurde vom Team des Rettungshubschraubers C17 geholt und in das Tal nach Johnsbach geflogen. Von dort aus begab sich die Frau selbstständig in ein Krankenhaus. Auch hier standen Bergrettung (Ortsstelle Admont), Alpinpolizei Liezen und die Polizei Admont im Einsatz.

Bildquelle (LPD Stmk):

Flight-Operator beim Abflug (am Tau des Polizeihubschraubers) zum Einsatzort

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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