Perfekter Tag für Österreichs Skispringer

Österreichs Skisprung-Asse haben am Donnerstag einen großartigen Tag gefeiert. Während Stefan Kraft und Sara Marita Kramer in Lillehammer (NOR) zu Siegen segelten, führte Daniel Tschofenig bei der Junioren-WM in Zakopane (POL) einen Dreifachsieg an.

In Lillehammer feierte Kraft vor Halbzeitleader Ryoyu Kobayashi (JPN) und Karl Geiger (GER) seinen 24. Sieg im Weltcup. Kraft übernahm nach dem ersten Bewerb auch die Führung in der Raw-Air-Tour-Wertung. Im zweiten Damen-Bewerb baute Kramer mit ihrem siebenten Saisonsieg die Gesamtführung im Weltcup aus. Kramer gewann nur einen Punkt vor der Slowenin Nika Kriznar und 8,8 Zähler vor deren Landsfrau Ursa Bogataj. Kramer baute damit ihren Vorsprung im Gesamtweltcup auf Kriznar auf 244 Zähler aus.

Im Herren-Bewerb war zuvor Kraft zum Raw-Air-Auftakt zur Pause nur 0,6 Punkte hinter Kobayashi gelegen und im zweiten Durchgang zu 137,0 Metern gesegelt. Am Ende gewann Kraft 5,1 Zähler vor dem Japaner und feierte seinen dritten Saisonerfolg. Erst letzten Freitag hatte er auch in Lahti (FIN) gewonnen. Zweitbester Österreicher wurde Jan Hörl als Fünfter, Manuel Fettner wurde Neunter und schaffte es ebenfalls in die Top Ten.

Jubeln durften praktisch gleichzeitig auch die ÖSV-Junioren bei der Weltmeisterschaft in Zakopane, wo Tschofenig auf der Normalschanze mit Sprüngen auf 102 und 107 Meter einen österreichischen Dreifachsieg vor David Haagen (102 m /103 m) und Markus Müller (100 m /100,5 m) anführte. Jonas Schuster (99,5 m/101 m) wurde Fünfter.

STIMMEN

Stefan Kraft: „Das war ein perfekter Tag, wunderschön zum Skispringen, viel besser als gestern. Perfektes Wetter und eine perfekte Herausforderung, es hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf Oslo, ich muss jeden Tag einfach gut springen.“

Sara Marita Kramer: „Es war sehr knapp. Ich habe die grüne Linie gesehen und mir gedacht, da muss ich drüber, und habe mich noch einmal lang gemacht. Es tut mir gut, weil ich heute wieder zwei taugliche Sprünge gemacht habe, dass ist mir wichtiger als der Vorsprung. Der Holmenkollen schaut riesig aus, und das Stadion ist mega. Ich bin dort noch nie gesprungen und freue mich auf meine ersten Sprünge dort.“

David Haagen, Daniel Tschofenig, Markus Müller


  

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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