Fahrradfahrerin schwer verletzt. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz, Bezirk Lend. – Freitagabend, 25. Februar 2022, wurde eine 79-jährige Fahrradfahrerin von einem Bus erfasst und schwer verletzt.

Gegen 18:25 Uhr fuhr die 79-jährige Grazerin den Volksgarten Richtung Norden entlang und beabsichtigte nach rechts auf die Volksgartenstraße abzubiegen. Dabei dürfte die Frau einen auf dem Busfahrstreifen, ebenfalls in nördliche Richtung fahrenden Omnibus übersehen haben. Die Frau prallte gegen die hintere Längsseite des Busses und stürzte. Durch den Sturz zog sich die Dame schwere Beinverletzungen zu. Die verletzte Radfahrerin wurde nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz ins UKH Graz transportiert. Am Fahrrad entstand Sachschaden.

Kellerbrand

Gleisdorf, Bezirk Weiz. – Bei einem Kellerbrand Samstagmittag, 26. Feber 2022, musste ein Wohnhaus evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

Gegen 11:15 Uhr bemerkten Bewohner eines Wohnhauses in der Gleisbachgasse Rauchentwicklung, die aus dem Bereich des Kellers kam. Sofort wurden alle Bewohner des Hauses gewarnt und aufgefordert, das Haus zu verlassen. Gleichzeitig wurde die Feuerwehr Gleisdorf verständigt, die mit vier Fahrzeugen und 20 Personen zum Löscheinsatz ausrückten. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Ein Sachverständiger des Bauamtes verfügte eine 72-stündige Sperre des Hauses, da sich giftiger Rauch in den Wänden festgesetzt hat. Den Bewohnern wurden seitens der Gemeinde Ersatzwohnungen angeboten, von diesen jedoch nicht in Anspruch genommen. Alle Bewohner fanden selbständig eine Unterkunft.

Die Brandursache ist unklar und wird in den nächsten Tagen ermittelt werden.

Brand eines Wirtschaftsgebäudes

St. Ilgen, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Vermutlich durch einen Kurzschluss kam es Samstagmorgen, 26. Feber 2022, zu einem Brand eines Wirtschaftsgebäudes. Zwei Ziegen verendeten, Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 03:20 Uhr bemerkte der 21-jährige Sohn des Pächters einen Brand im Bereich des Zubaus zu einem Wirtschaftsgebäude. Er und sein gleichaltriger Freund versuchten noch, den Brand mittels Kübeln und Wasser aus einem nahegelegenen Bach zu löschen, was jedoch misslang. Die verständigten Feuerwehren St. Ilgen, Thörl, Etmißl und Böhler Kapfenberg, die mit acht Fahrzeugen und 60 Personen zum Löscheinsatz ausgerückt waren, konnten ein vollständiges Niederbrennen des Wirtschaftsgebäudes nicht verhindern. Das Gebäude, das als Stall für Kleinvieh und als Lager für Heu diente, wurde auch gelegentlich als Wochenenddomizil genutzt.

Die Brandursachenerforschung führten zu dem Ergebnis, dass der Brand mit größter Wahrscheinlichkeit durch einen Kurzschluss bzw. Kabelbrand an der Stromleitung zu einem Zubau entstanden ist. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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