FPÖ-Kunasek: „Sofortige Einberufung eines Runden Tischs zum Thema Energieversorgung in der Steiermark!“

Krieg in der Ukraine lässt Energiekosten explodieren; Risiko von Versorgungsengpässen steigt; Freiheitliche fordern rasches Handeln der steirischen Landesregierung.

Die sich stündlich ändernde Situation in der Ukraine bereitet Europa und damit auch Österreich massive Sorgen. Angesichts der Kriegsentwicklungen und dem Risiko von Versorgungsengpässen wird auf Bundesebene bereits über die Energieversorgung mit Öl und Gas diskutiert. Bundeskanzler Karl Nehammer ließ gestern im Nationalrat mit seiner Aussage aufhorchen, dass die Gasversorgung jedenfalls bis April gesichert sei. Sollte Russland „am Gashahn drehen“, werde die EU sicherstellen, dass Österreich auf alternative Lieferungen zurückgreifen könne. Eines ist relativ sicher, dass der Ukraine-Konflikt die Energiekosten weiter explodieren lassen wird. Unternehmen klagen bereits jetzt über horrende Gaspreise. Sollte die Versorgung ganz ausfallen, wird das auch massive Auswirkungen auf die Steirer haben. Auf Landesebene gibt es daher dringenden Informationsbedarf, weswegen die FPÖ einen Runden Tisch mit allen Landtagsfraktionen, der Landesregierung und wichtigen Stakeholdern aus der Wirtschaft sowie vor allem den Verantwortlichen der Energie Steiermark fordert. „Auf eine sich so rasch zuspitzende Situation in Osteuropa und eine derartige Eskalation waren wir definitiv nicht vorbereitet. Unsere Gedanken sind derzeit natürlich bei der vom Krieg betroffenen Bevölkerung. Als steirische Politiker müssen wir aber auch die unmittelbaren Auswirkungen dieser katastrophalen Entwicklungen auf die Versorgung unserer heimischen Bürger – insbesondere im Energiesektor – im Auge behalten“, so der steirische FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek im Hinblick auf mögliche Versorgungsengpässe. „Die steirische Landesregierung, allen voran Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und die für den Energiebereich zuständige SPÖ-Landesrätin Ursula Lackner, ist angehalten, alle für die Steiermark relevanten Zahlen, Daten und Fakten rasch auf den Tisch zu legen und allfällige Negativszenarien im Zusammenhang mit der Energieversorgung vorzubereiten. Ein erster Schritt muss die schnelle Einberufung eines Runden Tisches sein, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen und die bisher vorhandenen Kenntnisse sowie Abschätzungen zu erörtern“, so Kunasek abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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