Schwerer Sozialleistungsbetrug. Aktuelle steirische Polizeimeldungen

Graz. – Seit 2012 bezog ein kroatischer Staatsbürger (61) unrechtmäßig etwa € 130.000,- an Sozialleistungen. Grazer Kriminalisten führten seit Juli 2021 umfangreiche Ermittlungen gegen den Mann.

Die Kriminaldienstgruppe „SOLBE“ (Sozialleistungsbetrug) führte aufgrund einer eingegangenen Anzeige, Ermittlungen gegen einen 61-jährigen Kroaten. Durch Vortäuschung eines Hauptwohnsitzes in Österreich bezog er seit 2012 widerrechtlich Arbeitslosengeld und Notstandshilfe, des österreichischen Arbeitsmarktservices (AMS) in der Höhe von etwa € 97.000,-.

Mit dem vorgetäuschten Wohnsitz erschlich sich der 61-Jährige eine Sozialversicherung. Mit dieser nahm er ärztliche Leistungen, Heilmittel und Krankengeld der österreichischen Gesundheitskasse in der Höhe von € 19.700,- in Anspruch. Ebenfalls bezog der Kroate seit 2014 widerrechtlich Leistungen des Finanzamtes Graz – unter anderem Familienbeihilfe – in der Höhe von etwa € 14.000,-

Bei der Vernehmung bestritt der 61-Jährige zunächst die Tat, zeigte sich nach Vorhalt diverser Fakten jedoch teilweise geständig. Der Mann wird angezeigt.

Arbeitsunfall

Kobenz, Bezirk Murtal. – Donnerstagfrüh, 24. Februar 2022, erlitt ein 37-Jähriger bei Arbeiten in einer Maschinenfabrik einen Stromschlag. Er wurde mit in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 6 Uhr war ein 37-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf im Traunviertel (OÖ) in einer Firmenhalle mit Arbeiten an einer Trennmaschine beschäftigt.

Dabei dürfte der Mann, während er mit einer Fernbedienung einen Kran zur Verlagerung eines Werkstückes bediente, einen Stromschlag erlitten haben. Ein Arbeitskollege bemerkte den Unfall und verständigte die Rettungskräfte.

Der 37-Jährige wurde nach der Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Rottenmann gebracht.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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