Olympische Spiele in China: Der 8. Februar für die österreichischen AthletInnen – Mannschaftsgold

SKI ALPIN  20 Februar 2022 Peking (CHN)

ÖSTERREICH HOLT GOLD IM TEAMBEWERB

Beim Abschlussrennen der Alpinen sicherte sich das österreichische Team mit Katharina Truppe, Katharina Liensberger, Stefan Brennsteiner, Johannes Strolz sowie den beiden Ersatzleuten Katharina Huber und Michael Matt die Goldmedaille. Die ÖSV-Mannschaft setzte sich im Finale gegen Deutschland durch. Bronze ging an Norwegen.

Nach einem Freilos zum Auftakt als topgesetzte Nation gab es gegen Slowenien im Viertelfinale ein 3:1. Im Halbfinale wurde es gegen Norwegen sehr knapp. Das Duell endete 2:2, jedoch entschied die Addition der schnellsten Laufzeiten pro Geschlecht für das ÖSV-Team. 0,61 Sekunden entschieden zugunsten der Österreicher.

Im Duell um Gold sorgte zunächst Lena Dürr gegen Katharina Truppe für das 1:0 für Deutschland. Katharina Liensberger und Stefan Brennsteiner verwandelten den Rückstand mit starken Fahrten und vor allem sehr schnellen Zeiten in eine 2:1-Führung.

Die Entscheidung fiel im Duell Johannes Strolz gegen Alexander Schmid. Der Vorarlberger verlor gleich zu Beginn seinen Stock und war in weiterer Folge chancenlos. Der Gesamtsieg wurde somit über die Zeitregel entschieden. Am Ende hatte Österreich die um 0,19 Sekunden bessere Endzeit.

Im kleinen Finale setzte sich Norwegen gegen die USA durch.

„Es ist natürlich ein grandioses Happy End. Wir haben uns echt durchgekämpft, es waren so starke Nationen am Start, das war ein Wahnsinn. Ein paar Hundertstel waren auf unserer Seite“

Katharina Truppe

„Es tut der Seele sehr gut. Es war cool gegen die ganzen richtig starken Nationen zu fahren. Genial, dass wir mit der Goldmedaille heimfahren dürfen.“

Stefan Brennsteiner

„Sie haben es wirklich gut gemacht, unsere Leute haben das sehr stabil durchgezogen. Endlich hat es sich ausgezahlt, dass wenn man einen guten, stabilen Schwung fährt, auf Dauer auch erfolgreich ist.“

Christian Mitter, sportlicher Leiter Alpin Damen

RENNVERLAUF UND ERGEBNIS

LANGLAUF  20 Februar 2022 Peking (CHN)

STADLOBER ELFTE IM ABSCHLUSSBEWERB

Teresa Stadlober hat im letzten Rennen der Olympischen Winterspiele in Peking die Top-10 knapp verpasst. Die 29-jährige Salzburgerin kam im Massenstart über 30 km als Elfte ins Ziel. Die Bronzemedaillengewinnerin im Skiathlon hatte 3:42,5 Minuten Rückstand auf die norwegische Siegerin Therese Johaug. Silber ging an Jessie Diggins (USA) und Kerttu Niskanen (FIN) holte Bronze. 

Stadlober lief zunächst in einer etwas größeren dritten Gruppe, welche etwa Mitte des Rennens zu vorderen Läuferinnen aufschließen konnte. Bei einer Tempoverschärfung nach rund 25 Kilometern konnte Stadlober nicht mehr mitgehen und kam schließlich knapp hinter der Finnin Krista Pärmäkoski als Elfte ins Ziel.

Die 29-Jährige reiste dennoch mit ausgezeichneten Ergebnissen von ihren zweiten Olympischen Spielen heim. Nach Bronze im Skiathlon gleich am ersten Tag folgten Rang neun im 10-km-Klassikrennen und Platz sechs mit Lisa Unterweger im Teamsprint.

„Ich habe schnell gespürt, dass ich heute muskelmäßig nicht auf der Höhe bin. Der Teamsprint hat mir doch viel Kraft gekostet. Da war mir bald klar, dass das heute nicht für eine Medaillen reicht. Das war heute der absolute Wahnsinn. Ich habe meine Zehen und Finger bald nicht mehr gespürt. Der Wind war richtig heftig. Es war richtig grenzwertig. Ich wollte eigentlich nur ins Ziel kommen, die Spiele ordentlich beenden. Das habe ich geschafft.”

Teresa Stadlober

ERGEBNIS

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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