Junior Adamu: „Es ist noch nicht vorbei.“ – Zitate-Service FC Salzburg vs. FC Bayern München

Der Salzburger Torschütze glaubt nach dem 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem österreichischen und dem deutschen Meister an den Aufstieg, während sich Coach Matthias Jaissle in Bodenhaftung übt. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann und sein Kapitän Thomas Müller können mit dem Resultat gut leben. Die wichtigsten Statements zu FC Salzburg vs. FC Bayern München am 16.02.2022.
Junior Adamu: „Es ist noch nicht vorbei.“ – Zitate-Service FC Salzburg vs. FC Bayern MünchenDie Stimmen zum Champions-League-Spiel am 16.02.2022
„Das Tor war unglaublich. Ich bin so glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Leider war es am Ende ein unglückliches Unentschieden. Aber es ist noch nicht vorbei.“
Torschütze Junior Adamu glaubt noch an Salzburgs Aufstiegschance.

„Stolz sind wir auf jeden Fall. Aber in der 90. Minute ein Tor zu kassieren, ist nicht schön.“
Karim Adeyemi ärgert sich über den späten Ausgleich der Bayern.

„Die Salzburger haben wie erwartet die intensive Spielweise gepflegt und auch auf den Platz gebracht. Man muss ein Kompliment machen. Andererseits ärgern wir uns, dass wir die Räume, die durchaus da waren, nicht genutzt haben.“
Bayern-Kapitän Thomas Müller lobt den Auftritt der Gastgeber.

„Insgesamt haben wir uns mit der zweiten Halbzeit, die besser, drückender, überlegener war, den Punkt verdient.“
Thomas Müller hält das Unentschieden für gerecht.

„Ich hatte schon das Gefühl, dass uns Salzburg schon in den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit überhaupt nicht mehr gepresst hat. Wir hatten dann aber nicht dir Ruhe am Ball, um das Spiel kontrollierter in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Da wäre deutlich mehr drinnen gewesen.“
Thomas Müller trauert einem Auswärtssieg nach.

„Schade, dass wir das 1:0 nicht über die Runden gebracht haben. Aber insgesamt können wir mit dem Ergebnis dennoch sehr gut leben. Wir haben über 90 Minuten versucht, alles reinzuwerfen. Für das Rückspiel ist alles offen.“
Salzburg-Keeper Philipp Köhn ist stolz auf den Kampfgeist seiner Mannschaft.

„Ich freue mich, wenn ich mich auszeichnen kann, vor allem in solchen Spielen. Es ist klar, dass da etwas aufs Tor kommt. Ich denke, dass ich meine Sache sehr gut gemacht habe. Leider hat es am Ende für die Null nicht gereicht.“
Philipp Köhn trug mit einigen spektakulären Paraden maßgeblich zum Remis bei.

„Es ist natürlich schwierig, über 90 Minuten ruhig zu bleiben. Wir haben es in der zweiten Halbzeit trotzdem sehr gut gemacht.“
Philipp Köhn über den enormen Druck der Bayern in der zweiten Halbzeit.

„Wir haben alle die individuelle Klasse und versuchen das auch als Teamgefüge im Rückspiel zu zeigen.“
Philipp Köhn ist von den Qualitäten seiner Mannschaftskollegen überzeugt.

„Unmittelbar nach dem Abpfiff war es zuerst eine kleine Enttäuschung, weil du so spät den Ausgleich bekommst. Mit ein bisschen Abstand wird eher der Stolz überwiegen, weil die Jungs es richtig, richtig gut gemacht haben.“
Salzburg-Trainee Matthias Jaissle zeigt sich mit der Gesamtleistung zufrieden.

„Wir haben die Jungs darauf eingestellt, dass es immer wieder Phasen geben wird, in denen sie aushalten, gemeinsam verteidigen und tief stehen müssen, aber trotzdem aktiv sein und auf Balleroberungen aus sein sollen.“
Matthias Jaissle war auf die Offensivkraft der Bayern vorbereitet.

„Wir wissen auch nach dem Spiel um unsere Rolle. Bayern ist der klare Favorit. Sie haben einfach eine unfassbare Qualität in ihren Reihen. Das müssen wir wieder bestmöglich wegverteidigen und vielleicht die eine oder andere Kontersituation besser ausnützen. Wir fahren mit einer breiten Brust und viel Selbstvertrauen nach München, wissen aber auch die ganze Geschichte gut einzuordnen.“
Matthias Jaissle verliert auch vor dem Rückspiel nicht die Bodenhaftung.

„Salzburg hat nicht so hoch gepresst, wie man es kennt. Sie sind schon in der ersten Halbzeit recht tief gestanden, haben auf Konter und jeden Ball sofort hinter die Kette gespielt. Das ist nicht angenehm zu verteidigen.“
Bayern-Coach Julian Nagelsmann war von der Spielanlage der Heimmannschaft überrascht.

„Wir haben in der einen oder anderen Situation risikoreich verteidigen müssen. Natürlich ist es ein Balance-Akt, ob du dann das Tor kriegst oder den Ausgleich schaffst. Am Ende kam er spät, aber er kam verdient. Wir können damit leben.“
Julian Nagelsmann über die Schlussphase, in der beinahe das 2:0 für Salzburg gefallen wäre.

„Wir haben schon ein paar Botschaften hinterlegt. Die vielen Unterbrechungen und Krämpfe von Salzburger Seite sind ein Indiz, dass wir es nicht so schlecht gemacht haben.“
Julian Nagelsmann zeigt sich vor dem Rückspiel optimistisch.
© ServusTV / GEPAPictures

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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