Vor den Vorhang: Jürgen Hentschel ist ARF – Unternehmer der Woche

Das Ausseer Regionalfernsehen setzt die Serie mit dem Titel „UnternehmerIn der Woche“ fort. Viele Personen kennen zwar die Betriebe, die von diesen Persönlichkeiten geführt werden, aber nicht unbedingt Näheres zu ihrem Werdegang und zu ihren Werthaltungen.

Diesmal stellen wir Jürgen Hentschel vor. Der Betrieb ist in zweiter Generation ein Familienunternehmen und wird auch in nächster Generation einer sein.

1. Kannst du deinen bisherigen Lebensweg kurz darstellen?

Besuch der Volksschule Altaussee, Hauptschule Bad Aussee und

Handelsschule Bad Aussee

Lehrzeit bei Elektro Hentschel mit Lehrabschlussprüfung

Konzessionsprüfung für das Elektroinstallationsgewerbe mit Elektrohandel

2. Wie groß ist dein Betrieb?

5 Angestellte

4 Elektromeister

10 Monteure

3 Lehrlinge

3. Was ist deine Motivation, Unternehmer zu werden, gewesen?

Aufgewachsen in einer Unternehmerfamilie, wollte ich natürlich in die Fußstapfen meines Vaters treten, der Beruf hat mich von Kind an fasziniert, so war es für mich klar, den Beruf des Elektroinstallateurs zu erlernen.

Nach dem Tod meines Vaters (1979) war es vor allem die Familie, das verlässliche und freundschaftliche Team um mich, das den Erfolg des Aufbaues unserer Firma ausmachte.

4. Welche Eigenschaften muss deiner Meinung nach ein Unternehmer haben?

Man soll sich Ziele setzen.

Ein Unternehmer muss vor allem seinen Beruf gerne machen, teamfähig, verlässlich, innovativ und korrekt sein.

5. Was sind deine wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen gewesen?

1979 Weiterführung des von meinem Vater aufgebauten Betriebes 

1985 Der Umbau des Geschäftes (Grillstube kommt zum bestehenden Geschäft dazu)

1989 Schaffung eines 2. Standbeines (Übernahme Firma Furthner Heizugsnotdienst)

1994 Bau der Ferienwohnungen in Tauplitz

2007 Kauf Unimarkt Altaussee

2010 Umbau Unimarkt Altaussee mit 4 Wohneinheiten

6. Was kommt in Zukunft auf deine Branche zu? Welche Entwicklungen siehst du?

Alternative Energie und Notstromlösungen sind eine besondere Herausforderung.

Durch die vielen technischen Entwicklungen ist unser Beruf ein ständiges Lernen und Weiterentwickeln.

Zur Zeit kämpfen wir alle (nicht nur die Elektrobranche) mit einem eklatanten Facharbeitermangel

Leider sind auch Lehrlinge Mangelware.

7. Was soll der Staat an Rahmenbedingungen verändern?

Klein-und Mittelbetriebe stärken

Besteuerung von Überstunden sollte abgeschafft werden ( wer gerne arbeitet, soll auch gut verdienen)

Lohn-Nebenkosten senken 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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