FPÖ-Hermann/Meißl: „SHV-Reform längst überfällig!“

Utl.: Freiheitliche pochen auf rasche Reformmaßnahmen im Bereich der Sozialhilfeverbände.

Wie der gestrigen Ausgabe der „Kleinen Zeitung“ zu entnehmen war, dürfte die Landesregierung bezüglich der Reform der Sozialhilfeverbände nun – spät, aber doch – endlich in die Gänge kommen. Damit würden ÖVP und SPÖ einer freiheitlichen Kernforderung der letzten Jahre entsprechen. „Die Sozialhilfeverbände sind in ihrer derzeitigen Form weder transparent noch wirklich effizient, wie auch der Rechnungshof festgestellt hat. Die nunmehrigen Reformbestrebungen sollten möglichst rasch und ohne parteistrategische Überlegungen vonstattengehen. Wir müssen das gesamte Sozialwesen zukunftsfähig finanzieren und da ist keinesfalls Platz für schwarz-rote Proporzinteressen“, so FPÖ-Gemeindesprecher LAbg. Stefan Hermann.

In dieselbe Kerbe schlägt der Obmann des freiheitlichen Gemeinderäteverbandes und Prüfungsausschussobmann des SHV Bruck-Mürzzuschlag Arnd Meißl. „Die Neuerung und strukturelle Reform des Sozialwesens sind von elementarer Bedeutung. Gerade als Prüfungsausschussobmann kann ich festhalten, dass sich aufgrund der komplexen Verbandskonstruktion und der unterschiedlichen Zuständigkeiten seriöse Prüfungen äußerst schwierig gestalten. Es besteht im Sinne der Steuerzahler jedenfalls massiver Handlungsbedarf. Eines ist für uns auch klar: es darf zu keinerlei Verschlechterungen für die Mitarbeiter und Bewohner der von Sozialhilfeverbänden betriebenen Pflegeheime kommen. Hier braucht es begleitende Arbeitsgruppen in den Regionen, um diese wichtigen Einrichtungen für ältere Menschen bestmöglich in eine neue, effizientere Struktur im Sinne der Betroffenen überzuführen“, so der Mürzzuschlager Vizebürgermeister Meißl abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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