Olympische Spiele in China: Der 12. Februar für die österreichischen AthletInnen

SKISPRINGEN   12 Februar 2022 Peking (CHN)

FETTNER ALS SIEBENTER BESTER ÖSTERREICHER

Bei der Entscheidung auf der Großschanze gingen die Österreicher leer aus. Manuel Fettner belegte am Ende Rang sieben und wurde damit bester ÖSV-Adler. Gold sicherte sich der Norweger Marius Lindvik, der den Halbzeitführenden Ryoyu Kobayashi noch abfangen konnte. Der Japaner holte Silber und Karl Geiger (GER) sicherte sich Bronze.

Nach dem ersten Durchgang lag der Bronze-Medaillen Gewinner von der Normalschanze, Manuel Fettner, mit einem Sprung auf 138,5 Meter auf der aussichtsreichen fünften Position. In der Entscheidung konnte der Tiroler nicht ganz an diese Leistung anschließen, landete bei 134 Meter und fiel um zwei Positionen zurück. Mit dem siebenten Platz zeigte sich Fettner dennoch zufrieden.

„So eine richtige Rakete war nicht dabei. Ich kann zufrieden sein, denn ich springe auf einem richtig hohen Niveau. Im Teambewerb haben wir alle Chancen. Da müssen wir schauen, dass wir gute Sprünge machen.“

Manuel Fettner

Zweitbester Österreicher wurde Jan Hörl auf Rang neun. Der Salzburger sprang 136 und 137 Meter und schaffte damit einen guten Top-10 Platz. Stefan Kraft verpatzte seinen ersten Durchgang und ging nur als 19. in die Entscheidung, dort zeigte der Salzburger eine deutliche Steigerung und verbesserte sich um sechs Plätze. Am Ende belegte Kraft den 13. Rang. Daniel Huber kam über Rang 20 nicht hinaus. 

ERGEBNIS

BIATHLON  12 Februar 2022 Peking (CHN)

EDER BESTER ÖSTERREICHER IM SPRINT

Beim Sprintbewerb der Herren konnten die österreichischen Herren nicht um die Spitzenplätze mitmischen. Simon Eder landete nach 10 Kilometern als bester ÖSV-Athlet mit einem Fehlschuss im Stehen auf Rang 18. Gold sicherte sich der Norweger Johannes Thingnes Bö. Der Franzose Quentin Fillon-Maillet holte sich Silber und Bronze ging mit Tarjei Bö (NOR) an den Bruder des Siegers.

Felix Leitner wurde mit zwei Fehlern als 46. weit abgeschlagen zweitbester Österreicher. David Komatz schoss zwei Fehler und belegte Rang 69 und Patrick Jakob blieb bei einem Fehlschuss und wurde am Ende 72.

„Dass ich den Nuller brauche, weil ich nicht der schnellste Läufer bin, hätte ich auch gewusst. Ich bin stehend in keinen Rhythmus gekommen. Mir kommt vor, der Körper hat jetzt akzeptiert, dass wir auf dieser Höhenlage sind, ich hoffe, es kommt jetzt der Aufwärtstrend. Ziel für die Verfolgung waren die Top 15, das habe ich mit dem einen Fehler verpasst. Ich glaube, ich liege ganz gut im Rennen. Schauen wir, ob wir in der Verfolgung was aufholen können.“

Simon Eder

Für die Verfolgung morgen Sonntag sind die Top 60 qualifiziert.

SNOWBOARD  12 Februar 2022 Beijing (CHN)

ZERKHOLD/HÄMMERLE IM 1/4 FINALE OUT

Alessandro Hämmerle und Pia Zerkhold gingen beim Snowboardcross Mixed-Teambewerb für Österreich an den Start. Das Format besagt, dass zuerst die Männer starten und danach die Damen. Das Duo kam nicht über das 1/4 Finale hinaus und so bleibt es für Olympiasieger Hämmerle bei einer Medaille in Beijing! 

Vor und während des Bewerbes herrschte Schneefall – ein sehr seltenes Phänomen in Gentin. Hämmerle gewann seinen Run im 1/4 Finale und holt für Österreich einen Vorsprung heraus. Zerkhold konnte diesen sogar ausbauen, bis sie bei einem Sprung zu kurz kam, das Tempo verlor und die Konkurrentinnen links und rechts an ihr vorbeiflogen. Das Aus im Viertelfinale.

„Das Tempo war heute mit dem Schneefall schwer einzuschätzen. Ich habe bei dem Element zu viel gedrückt und war zu kurz, dann bin ich beinahe gestanden“, platzte der Traum von einer weiteren Snowboardcross-Medaille. Zerkhold: „Nochmals aufzuholen war unmöglich, ich habe nicht mehr viel machen können.“

Hämmerle machte seiner 23-jährigen Partnerin keinen Vorwurf, auch weil man das entsprechende Element gemeinsam besichtigt hatte.

„Wir werden aus diesem Fehler lernen. Pia ist eine junge Fahrerin, sie wird viel aus Peking mitnehmen.“ Alessandro Hämmerle

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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