FPÖ-Triller: „Zerschlagene Schlepperbande zeigt, wie löchrig Österreichs Grenzen sind!“

Steirische Polizei zerschlägt Schlepperbande – mehr als 100 Personen wurden in zwei Jahren nach Österreich gebracht; Freiheitliche fordern endlich effektives Vorgehen gegen Massenmigration.

Aktuellen Medienberichten ist zu entnehmen, dass der steirischen Polizei ein Schlag gegen ein groß angelegtes Schleppernetzwerk gelungen ist. Gemeinsam mit internationalen Polizeibehörden in Slowenien, Kroatien und Polen konnte eine Bande zerschlagen werden, die zwischen September 2019 und März 2021 mehr als 100 Personen nach Österreich geschmuggelt und dafür mehr als eine Viertelmillion Euro eingenommen haben soll. Bei den Verdächtigen handelt es sich offenbar um Personen aus dem Irak, aus Pakistan, Georgien und der Ukraine – zwei von ihnen befinden sich nun in Graz in Haft. „Vorweg möchte ich der steirischen Exekutive zu diesem Ermittlungserfolg gratulieren. Der Fall zeigt jedoch auf tragische Weise auf, wie löchrig die österreichischen Grenzen nach wie vor sind. Dafür ist die Politik dieser türkis-grünen Bundesregierung maßgeblich verantwortlich“, so FPÖ-Sozialsprecher LAbg. Marco Triller. „Eine solche Zerschlagung dürfte es eigentlich gar nicht geben, wenn man den Worten des ehemaligen Innenministers und nunmehrigen Bundeskanzlers Karl Nehammer Glauben schenken mag. Dieser beteuerte immer wieder, dass unsere Grenzen dicht seien. Die Zahlen belegen das Gegenteil: alleine im Jahr 2021 wurden mehr als 40.000 Aufgriffe von Personen verzeichnet, die illegal nach Österreich eingereist sind bzw. geschleppt wurden. Das ist ein enormer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wurden beinahe 400 Schlepper identifiziert. Die inkonsequente Asyl- und Migrationspolitik in ihrer Gesamtheit bereitet den Boden für die Schlepperkriminalität auf“, so Triller weiter, der ÖVP-Landeshauptmann Schützenhöfer aufruft, sich endlich in Wien Gehör zu verschaffen. „Der Landeshauptmann betont bei jeder Gelegenheit, dass sich Situationen wie im Jahr 2015 nicht mehr wiederholen dürfen. Die Zahlen weisen jedoch darauf hin, dass wir am besten Wege sind, auf ähnliche Zustände wie damals zuzusteuern. Landeshauptmann Schützenhöfer muss seinen Parteifreunden in Wien endlich die Dringlichkeit der Lage klarmachen und dafür eintreten, dass die Steirer durch effektive Grenzkontrollen vor den kriminellen Machenschaften der Schlepper und der unkontrollierten Massenzuwanderung geschützt werden“, so der freiheitliche Sozialsprecher abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


error: (c) arf.at