Die Bilanz der osterreichischen AthletInnen bei Olympia am 5. Februar: BRONZE FÜR STADLOBER

Teresa Stadlober holt im Skiathlon  (15 km) die Bronzemedaille. Es ist für die Salzburgerin die erste Medaille bei einem Großereignis! Den Olympiasieg holt sich die Norwegerin Therese Johaug, die Silbermedaillengewinnern am heutigen Tag heißt Natalia Nepryaeva. 

Stadlober konnte sich bereits im Klassik-Rennen (7,5 km) im Spitzenfeld festsetzten und ging als Fünfte in die Wechselzone. Dort verlor sie ein paar Sekunden, denn beim Skiwechsel konnte sie aufgrund der eisigen Temperaturen die Bindung nicht sofort schließen. Die Salzburgerin holte immer weiter auf und lief bis in die Schlussrunde in einer Vierergruppe. In der Schlussrunde konnte sie sich aus dieser lösen und bis zu Silbermedaillengewinnerin aufschließen und schlussendlich die Bronzemedaille gewinnen. Es ist die erste österreichische Frauen-Langlaufmedaille bei Winterspielen.

„Das Rennen war ein Wahnsinn, es war so stressig von Beginn an und der Wind hat das seinige dazu beigetragen. Es war echt cool, ich hab‘ volle Spaß gehabt, wir haben uns so gematcht. Mit einem glücklichen Ende für mich, ich bin so froh, dass ich am Podium bin. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, es ist sehr emotional für mich. Ich habe so lange daraufhin gearbeitet und jetzt habe ich meine Medaille. Das taugt mir einfach und ich möchte mich bei allen bedanken, die daran mitgearbeitet haben.“ Teresa Stadlober

SKISPRINGEN   05 Februar 2022 Peking (CHN)

EDER ALS ACHTE BESTE ÖSTERREICHERIN

Für die Skisprungdamen endet der Bewerb auf der Normalschanze ohne Medaille. Beste Österreicherin ist Lisa Eder, die für Marita Kramer ins Aufgebot gerutscht ist, als Achte. Die Goldmedaille geht an Ursa Bogataj (SLO), vor Katharina Althaus (GER) und Nika Kriznar (SLO). 

Die Goldmedaille auf der Normalschanze in Zhangjiakou ging an Überraschungssiegerin Ursa Bogataj. Die Slowenin, die 2,2 Punte vor der Halbzeitführenden Katharina Althaus aus Deutschland und ihrer Teamkollegin Nika Kriznar, gewann, hat noch nie ein Weltcup-Springen gewonnen.

„Bei olympischen Spielen zählen die ersten drei. Bei mir fehlt noch ein bisschen etwas, ich hatte auch beim zweiten Sprung wieder etwas Schmerzen. Aber es war ein vom Niveau her starker Wettkampf, das hat man an der Spitze auch gesehen. Ich freue mich auch für Lisa über ihren Top-Ten-Platz.“ Daniela Iraschko-Stolz.

Eva Pinkelnig wurde 20. Sophie Sorschag wurde nach ihrem ersten Sprung disqualifiziert. Der Anzug der Kärntnerin entsprach wegen unerlaubten Abklebungen nicht dem Reglement. Sie war erst kurzfristig angereist und ersetzt ihre Teamkollegin Jacqueline Seifriedsberger. Mit dem Mixed-Bewerb gibt es am Montag (12.45 Uhr, live in ORF1) noch einen zweiten Wettkampf mit weiblicher Beteiligung.

BIATHLON  05 Februar 2022 Peking (CHN)

PLATZ 10 FÜR MIXED-STAFFEL

Beim ersten Biathlon-Bewerb im Rahmen der Olympischen Spiele in Peking wurde die österreichische Mixed-Staffel Zehnte. Es war nicht der Auftakt, den man sich im Biathlon-Lager gewünscht hat. Der Sieg ging an das Team aus Norwegen, vor Frankreich und Russland. 

Die Erwartungshaltung war nach der WM-Sensation (Silbermedaille) vor einem Jahr in Pokljuka hoch! Ganz konnte das Team an diese Leistung nicht anschließen – am Samstag reichte es im Zhangjiakou National Biathlon Center nur für Rang zehn.

Bei schwierigen Bedingungen – der Wind war am Schießstand ein entscheidender Faktor, jedenfalls mehr als die beißende Kälte – kamen Julia Schwaiger, Lisa Hauser, Simon Eder und Felix Leitner nach 4 x 6 Kilometern mit zwei Strafrunden und insgesamt 13 Nachladern ins Ziel.

„Wir sind als Außenseiter ins Rennen gestartet, das haben wir gewusst. Mit meiner Leistung bin ich ganz zufrieden. Läuferisch wäre ich gerne eine halbe Minute schneller gewesen, aber wenn man da hinten ganz alleine läuft, ist es schwierig.“ Simon Eder

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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