Vor den Vorhang: Ulli Rastl ist ARF – UnternehmerIn der Woche

Das Ausseer Regionalfernsehen setzt die Serie mit dem Titel „UnternehmerIn der Woche“ fort. Viele Personen kennen zwar die Betriebe, die von diesen Persönlichkeiten geführt werden, aber nicht unbedingt Näheres zu ihrem Werdegang und zu ihren Werthaltungen.

Diesmal ist Ulli Rastl „UnternehmerIn der Woche“, sie führt das Geschäft in 3. Generation. Mit Tochter Anna wird der Betrieb irgendwann in die 4. Generation übergehen. Insgesamt führt Ulli 2 Geschäfte in der Hauptstraße und eines am Meranplatz – letzteres ist gewissermaßen der Stammsitz. 

1. Kannst du deinen bisherigen Lebensweg kurz darstellen?

4 Jahre Keramik und Ofenbau in Stoob Burgenland

1 Jahr töpfern in der Toskana, dann Heimweh und wieder in Bad Aussee.

2010 Geschäftsübernahme.

2. Wie groß ist dein Betrieb?

3 Geschäfte, 14 Mitarbeiter

3. Was ist deine Motivation, Unternehmer zu werden, gewesen?

Ich bin im und mit dem Betrieb aufgewachsen und meine Mutter war und ist mir immer ein Vorbild.

4. Welche Eigenschaften muss deiner Meinung nach ein Unternehmer haben?

4. Aufgeschlossen sein für das Neue, aber Treue dem Alten erweisen. Mutig sein, Neugierde und Entschlossenheit haben, sich ständig informieren und viel Herzblut investieren.

5. Was sind deine wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen gewesen?

Die Zusammenlegung der Geschäfte auf 3 Standorte, jetzt gibt es 2 Geschäfte in der Hauptstraße und den Stammsitz am Meranplatz, der Stammsitz.

6. Was kommt in Zukunft auf deine Branche zu? Welche Entwicklungen siehst du?

Die Tracht wird im Ausseerland immer Bestand haben, jedoch tragen auch  unsere Gäste gerne und immer mehr die Tracht, die Mitbewerber  werden mehr, doch mit der Besinnung auf Tradition, durch Qualität, beste und freundliche Beratung werden wir auch in Zukunft unsere Kunden zufriedenstellen können.

7. Was soll der Staat an Rahmenbedingungen verändern?

Ich würde gerne meinen Mitarbeiterinnen mehr bezahlen, dafür müssten die Lohnnebenkosten gesenkt werden, vor allem bei den doppelten Gehältern im Juni und Nov.

Für  junge Menschen, die sich entschließen den elterlichen Betrieb zu übernehmen, soll es eine große Förderung geben, um diese Betriebe auf modernen Stand zu bringen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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