OEL/3. Liga: Die KSV Kängurus unterliegen den EVZ Murtal Lions deutlich

Eine deutliche 2:7 Niederlage kassierte die ersatzgeschwächte KSV, die auf sechs Spieler verzichten musste, im letzten Grunddurchgangsderby der ÖEL gegen die EV Zeltweg Murtal Lions.

Wieder mal schrieb das Derby eigene Gesetze, denn trotz der tabellarischen Vorrausetzungen gingen die Gäste aus dem Murtal schon nach 16 Sekunden durch einen Wristshot von Marko Tadic in Front und konnten diese Führung in der 6.Spielminute durch eine Kombination über Oliver Setzinger und Daniel Panzer durch Peter Mateicka ausbauen.

Erst in der zehnten Spielminute kamen die Kängurus erstmals gefährlich vors gegnerische Tor, scheiterten aber in Form von Lukas Draschkowitz an Goalie Herzl. Dramatik kam dann nochmal zum Ende des Startabschnittes auf: Zuerst vergab der EVZ eine Überzahlsituation, dann scheiterte Dominik Wassermann an der Stange des Zeltweger Gehäuses. Im direkten Gegenzug konnte Wassermann einen Gegenspieler nur noch regelwidrig stoppen. Ein Penaltyshot, den Oliver Setzinger gegen Oliver Zirngast versenkte, war die Folge.

Mit einem 0:3 ging es in den Mittelabschnitt und im KSV-Tor machte Oliver Zirngast für Michael Bischof Platz. Toralarm gab es bereits nach 30 Sekunden, doch zum Glück für die KSV wurde ein EVZ-Treffer wegen hohen Stocks aberkannt. Weiter kamen die Kängurus aber kaum ins Spiel, vor allem der Offensive fehlten die Ideen um torgefährlich zu werden. Die Gäste waren dem vierten Treffer näher als die Kängurus dem ersten Tor, doch zum Drittelende dreht sich diese Entwicklung.

Die Zeltweger saßen eine Strafe ab, Draschkowitz bediente Hoppl und der netzte per Onetimer ein. In einem weiteren Überzahlspiel drückten die Kängurus auf den Anschluss, doch es blieb vorerst beim 1:3.

Im Schlussabschnitt dauerte es nur 78 Sekunden, ehe neuerlich Florian Hoppl den Anschluss erzielte. Doch postenwendet netzte Oliver Setzinger zum 2:4 ein und als Mario Sulzer mit einem Doppelpack binnen 120 Sekunden auf 2:6 erhöhte, war klar dass dieses Derby an die Löwen geht. Den Schlusspunkt setzte Florian Dinhopel in der 58.Spielminute, der den Endstand von 7:2 für die Gäste bedeutete.

Letztendlich war es eine deutliche Niederlage die sicherlich zu hoch ausfiel, das sah auch Headcoach Kris Reinthaler so: „Wir haben das erste Drittel leider verschlafen und einige unnötige Tore kassiert. Wir werden aber den Kopf nicht in Sand stecken und uns weiter auf die Playoffs vorbereiten.“

„Es war nicht alles negativ heute“, meint Reinthaler und will am nächsten Samstag gegen Gmunden mit seinem Team nochmal Selbstvertrauen für die bevorstehenden Playoffs sammeln.

ÖEL

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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