Admont: Suchaktion nach vermisster Skitourgeherin. Update!

Am Lahngangkogel in Admont startete  um 14:50 Uhr eine Suchaktion nach einer vermissten Skitourengeherin. Dazu wurden die Bergrettungen aus Admont und Trieben, die Alpinpolizei, der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark und Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark alarmiert. Nach einem Suchflug konnte der Polizeihubschrauber die verirrte Skitourgeherin östlich des Lahnganggipfel noch vor Einbruch der Dunkelheit lokalisieren.  Aufgrund der fortgeschrittenen Dämmerung sowie der Wettersituation vor Ort war eine Rettung mittels Hubschrauber nicht möglich, so wird die erschöpfte und unterkühlte Skitourengeherin zurzeit in einer aufwendigen und zeitintensiven terrestrischen Rettungsaktion von der Bergrettung mit einem Spezialfahrzeug aus ihrer Notlage befreit. 
Im Einsatz: ingesamt 38 Einsatzkräfte

  • Polizeihubschrauber Libelle Steiermark
  • Bergrettung Trieben, Bergrettung Admont davon 3 Hundeführer von der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark
  • Alpinpolizei Liezen

Für die Bergretter:innen aus Admont war dies bereits der zweite Einsatz am heutigen Sonntag. Am späten Vormittag musste eine verletzte Skitourengeherin im Bereich der Grabneralm gemeinsam mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber C14 gerettet werden. Ebenfalls mussten heute am frühen Nachmittag die Bergretter:innen aus Eisenerz ausrücken um einen verirrten Skitourengeher in der Eisenerzer Ramsau zu retten.

Update:

Sonntagnachmittag, 23. Jänner 2022, kam es auf dem Lahngangkogel zu einer Suchaktion nach einer vermissten Skitourengeherin. Diese wurde unverletzt aufgefunden. 

Eine 31-Jährige aus dem Bezirk Weiz war gemeinsam mit ihrem 48-jährigen Begleiter zu einer Skitour auf den Lahngangkogel unterwegs. Gegen 15:00 Uhr fuhren die beiden wieder talwärts. Der 48-Jährige befand sich bei der Abfahrt hinter der 31-Jährigen und verlor diese schließlich im bewaldeten Gebiet aus den Augen.

Der Mann hielt an und versuchte zunächst seine Begleiterin telefonisch zu erreichen. Dies blieb jedoch erfolglos. Er setzte seine Abfahrt zur Oberst-Klinke-Hütte fort, da er die 31-Jährige dort vermutete. Als die Skitourengeherin sich dort nicht aufhielt, fuhr er zum Ausgangspunkt der Skitour (Parkplatz Kaiserau) zurück. Auch dort war die 31-Jährige nicht auffindbar, weswegen der 48-Jährige einen Notruf absetzte.

Eine Suchaktion wurde eingeleitet. Auch der Polizeihubschrauber war im Einsatz. Gegen 16:15 Uhr konnte die vermisste Person im Bereich des Flitzengrabens lokalisiert werden. Da zu diesem Zeitpunkt jedoch schlechte Witterungsverhältnisse herrschten und auch die Dämmerung bereits eingesetzt hatte, war eine Rettung mittels Hubschrauber nicht möglich. Die Frau musste auf terrestrischem Wege aus ihrer Lage befreit werden. Sie wurde von der Bergrettung unverletzt zurück zum Parkplatz in Kaiserau gebracht. Zum Vorfall gab sie an, durch die schlechte Witterung die Orientierung und den Kontakt zu ihrem Begleiter verloren zu haben.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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